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Kategorie: Gedanken

Zeit heilt alle Wunden – sagt man so schön … aber dass Zeit elektronische Geräte repariert, hätte ich nicht erwartet!

Gestern hatte ich eine Idee: Wo sind meine Australienbilder? Und war ich nicht beim Einscannen stecken geblieben? Wo die Dia’s von 1992 /1993 lagerten, wusste ich. Und die DVD mit den ersten gesicherten Bildern fand ich auch. Sie war, bei mir so üblich, natürlich nicht beschriftet.

Keine Schadenfreude bitte! Ich habe sie gefunden … und jetzt ist die Scheibe auch angeschrieben! Aber wo war der Scanner? Ach ja, vermutlich im Schrank bei den gesammelten Elektroantiquitäten. Tatsächlich. Und warum hatte ich vor … wie lange wird es wohl sein … etwa 8 Jahren nicht alle Bilder erfasst? Genau: Weil der Diascanner in der Zwischenzeit den Geist aufgab!

Nun, gestern meine Idee: Mal anschliessen und versuchen, den Fehler zu lokalisieren. Garantie war eh abgelaufen, schlimmstenfalls könnte ich den Scanner öffnen. Das Gerät klang gesund. Also, Software installieren und ausprobieren. Und siehe da: Bilder einlesen funktioniert! Geheilt im dunklen Schrank alleine durch Zeit!

Seit heute sind alle 670 Bilder der damaligen Reise digitalisiert …

Die Bilder erwecken meine Erinnerungen schlagartig. Kann das wirklich schon fast 20 Jahre her sein? Ich erinnere mich, als wäre ich eben erst zurückgekommen. Fernweh kommt auf …

Gute Erinnerungen an eine schöne Reise in ein wunderschönes Land!

Super! Das Traumpaar bekommt ein Kind! Nachdem sie unter grossem Medienaufmarsch in der Toskana eine Traumhochzeit hatten, kommt nun die Meldung, dass sie auch gleich Eltern werden. Ich finde das gut. Endlich ein positives Zeichen. Er ein Hollywoodschönling, sie ein Topmodel aus Bern.

Wie sie heissen? Keine Ahnung! Ich habe von Beiden noch nie etwas gehört oder gelesen (zugegeben: Ich lese keine Klatschheftchen …) Aber Google hilft mir wieder mal über meine Wissenslücke: Fiennes eingeben und tatsächlich, in Wikipedia gibt es sogar die Filmografie. Er spielte tatsächlich mindestens einmal pro Jahr in einem Film mit. Der Einzige, von welchem ich jemals etwas gehört habe, stammt aus dem Jahr 1998. Shakespeare in Love. Schön. Und sie? Ach so: Sie ist eine Ex-Miss Schweiz Kandidatin. Kein Wunder, dass ich sie nicht kenne – ich kenne ja nicht mal die wirkliche Miss Schweiz, geschweige denn die Exen …

Früher, als ich noch jung war (vor etwa 5 Jahren … ok, 10 …), war vieles anders. Handys hatten wir noch nicht, Computer nur wenige. Abfall, Uraltes, Unbrauchbares oder Kaputtes haben wir einfach weggeworfen. Getragene Unterwäsche haben wir gewaschen und nochmal getragen. Und heute? Internet sei Dank: Wir können es verkaufen!

Fahrräder neu kaufen? Sicher nicht, die werden ja bloss am Bahnhof geklaut; da ersteigert man sich lieber ein gebrauchtes bei Ebay oder Ricardo.

Und wenn ich nun ein Krimineller wäre und ein Fahrrad geklaut hätte? Früher musste ich einen Händler finden, welchem die Herkunft meines Verkaufsobjektes egal war. Heute stelle ich es ins Internet, zahle eine Gebühr für’s einstellen, eine Provision für den Verkauf. Der Käufer zahlt die Versandkosten und den Preis. Schon bemerkt? Da verdienen einige mit … aber ich würde mein geklautes Fahrrad wieder los. Und irgend jemand, dem das Gefährt geklaut wurde, kauft ein Anderes. So läuft der Markt.

Die Sache mit der getragenen Unterwäsche lässt mich nicht los. Da ich Waschtage hasse und doch recht viel Unterwäsche zusammenkommt, wäre eine Versteigerung doch eine tolle Lösung. Geld verdienen statt waschen …

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