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Meine App fürs Jogging! RunKeeper Pro ermöglicht mir, mein Trainingsprogram zusammenzustellen und akustisch anzuleiten. Beispiel: 6 Minuten laufen, 3 Minuten gehen, fünf mal wiederholen.

Das erstellen eines Workouts ist simpel einfach. Über das GPS Signal wird automatisch die zurückgelegte Strecke aufgezeichnet und die Geschwindigkeit ermittelt. Wahlweise kann man sich in regelmässigen Zeitabständen oder  Distanzen die aktuellen Daten mitteilen lassen. Zudem kann man die Musiksammlung und die Playlisten von iPod verwenden. Am Ende des Trainings erhält man eine Übersicht über den Trainingsverlauf und die zurückgelegte Strecke. weiter lesen…

Allen Unkenrufen zum Trotz: Ich jogge immer noch regelmässig! Zwei mal pro Woche.

Und: Ich mag immer mehr und immer weiter! Und ich habe 2 Kilo Gewicht verloren, innerhalb von 2 Wochen, ohne auf gutes Essen zu verzichten und Süssigkeiten geniesse ich immer noch.

Meine bisherigen Erkenntnisse:

Jogging braucht lediglich Zeit und gute Schuhe!

Gute Joggingschuhe kosten etwa gleich viel, wie ein halbes Jahr Fitness- Center!

Das iPhone ist mit einer guten App ein toller Trainingsbegleiter!

Motörhead ist ein schlechter Trainingsbegleiter.

 

Ich trainiere jetzt mit RunKeeper. Nebst dem geführten Trainingsprogram kann ich dort eine beliebige Musiksammlung laufen lassen. Das finde ich toll. Naja, mit einer Einschränkung: Wenn der Musikgeschmack derart breit gefächert ist, wie meiner, so kann das ein Problem werden.

Ich stellte also auf “All Music” und lief los.

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Damals, als ich mein eigenes Geschäft übernahm, brauchte ich logischerweise eine Bankverbindung. Und weil im Ort keine Bank vorhanden war, eröffnete ich ein Konto bei der Postfinance.

Schnell war alles eingerichtet und bereits nach wenigen Tagen wollte ich die ersten Einnahmen aus dem Laden auf mein Konto einbezahlen. Ich weiss nicht mehr, ob es 8000.- oder 10000.- waren. Aber ich weiss noch, dass ich ein dreiseitiges Formular zugesandt erhielt, welches ich sofort auszufüllen hätte. Ich musste belegen, woher das Geld, welches ich einbezahlt hatte, kam. Geldwäschereivorbeugung. Ich sandte des Formular umgehend zurück, schliesslich drohte vorübergehende Beschlagnahmung des Geldes, sollte ich die Herkunft nicht korrekt deklarieren.

Meine Angabe: “Einnahmen aus Warenverkauf” waren nicht genau genug und es wurde telefonisch nachgefragt. Ich erklärte, dass ich bei der Kontoeröffnung bereits den Geschäftszweck: “Handel mit Lebensmitteln” angegeben hätte. Mein Handelsregistereintrag mit ebensolchem Wortlaut als Kopie lag bei. Schliesslich wurde mir geglaubt, dass das Geld auf legale Weise in meinen Besitz gelangte.

Nochmal zur Erinnerung: Ich beschreibe das Einzahlen von 8000.- oder 10000.- auf mein eigenes Geschäftskonto.

Und was dürfen wir jetzt der Presse entnehmen? Postfinance wird angeklagt wegen Geldwäscherei.

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Ferienzeit, Reisezeit. Die halbe Welt in Bewegung, die Strassen verstopft und allerhand sonderbare Gespanne unterwegs. Holländer mit unterdimensionierten Zugwagen und überdimensioniertem Anhänger. Naja, nicht nur Holländer … und jener gestern Morgen … Holländer aber das Verhältnis Zugfahrzeug/Anhänger war sehr ok.

Ich geb’s zu: Der Landrover Defender gefällt mir! Nicht dass ich so ein Fahrzeug kaufen oder gar fahren würde; der Nutzen dieses brachialen Fahrzeugs steht in keinem Verhältnis zur Energieeffizienz – jedenfalls in meinem Leben. Aber für einen Bergbauern, im steilen Gelände oder zum ziehen von schweren Lasten, jederzeit!

Eben. Vorne Defender, hinten ein tiefer Anhänger, Riffelblechrampe hochgeklappt, verchromte Radabdeckungen, Breitreifen. Ein Gespann für’s Auge. Die Ladung konnte ich von hinten nicht erkennen, logisch. Was passt wohl zu diesem Transporter? Harley? Ducati? Hayabusa? Oder ein paar Motocrossmaschinen?

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Aller Anfang ist schwer, ein bekanntes Sprichwort. Damit tröste ich mich schon lange über den Beginn meines Lauftrainings. Oder vertröste …

Heute ist es nun soweit. Mein Trainingsplan steht, 8×3 Minuten laufen, jeweils 2 Minuten Gehpause dazwischen. Entsprechend Musik auf das Iphone gepackt, sportliche Kleidung angezogen und Turnschuhe … öhm … ich weiss, dass ich welche besitze. Schliesslich finde ich sie auch und naja … keine Ausrede mehr …

Die ersten drei Minuten sind einfach. Ziemlich. Schliesslich finde ich die Playliste, welche ich angelegt hatte und ich beginne zu laufen. Drei Minuten. Und als das Dreiminutenstück zu ende ist, startet es gleich wieder, anstatt mit dem Zweiminutenlied die Gehpause anzuzeigen. Egal. Meine Pausenzeit verbringe ich am Gerät und schliesslich kann ich die Wiedergabeliste wieder starten. Und meinen Lauf fortsetzen.

Schwere Beine, Augenbrennen vom Schweiss und Kampf mit Frottiertuch und Ohrstöpseln prägen meine zweite Dreiminutenphase.

Endlich folgte die zweite Gehpause. Während dieser überlege ich mir, welchen Weg ich wohl nehmen könnte. Vom Quartier weg oder gleich wieder in die Wohnung? Nee … so einfach gebe ich nicht auf. Übel nur, dass die Gehpausen immer so schnell vorbei sind und ich wieder rennen muss.

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Waren das noch Zeiten, als ich im Kraftraum war. Mein Knackarsch in violetter Radlerhose ohne Polster. Meine Nikeschuhe direkt aus New York, selbstgekauft. Leuchtend rotes Trägershirt. Naja, damals war dies Mode.

Und Hanteln gestemmt, drei mal die Woche, mindestens. Was an Muskelmasse vorhanden war, war echt.

Und heute? Jünglinge auf Hitechgeräten, Oberarme aus der Ampulle, Waschbrettbauch vom Schönheitschirurgen …

Und da kommt mir doch ein Zwanzigjähriger entgegen und erzählt mir, dass er auf der Hantelbank 130 Kilo hält. Nein, kein Schreibfehler: nicht drückt, sondern hält.

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Ich weiss: Die Geschichte hört sich seltsam an. Und einiges ist jetzt im Nachhinein auch nicht mehr so klar wie davor. Beispielsweise, wessen Idee es war. Und ob mein ehemaliger Mitbewohner Kurt wirklich darum gebeten hatte.

Aber, eigentlich ist es jetzt auch nicht mehr wichtig. Kurt ist Geschichte. Aber ich hatte ihn gewarnt! Wortwörtlich hatte ich zu ihm gesagt: ”Kurt, nicht so gierig, eine Halbe reicht völlig aus! Denk an dein schwaches Herz!”

Aber er bestand darauf (jedenfalls glaube ich mich daran zu erinnern) und ich löste ihm eine ganze Viagrapille im Wasserglas auf. Kurt hat, respektive hatte, ein Problem damit, eine ganze Pille zu schlucken. Ich füllte ihm die Lösung in seine Trinkflasche und er begann gierig die ganze Ladung auszutrinken. Schliesslich hatte er es geschafft. Gemeinsam warteten wir auf die Wirkung. Eigentlich war der Selbstversuch schlecht geplant. Ich hatte vergessen, Kurt eine Partnerin zu besorgen.

Im Nachhinein betrachtet, war es aber wohl gut so. Ich weiss nicht, ob sie es überlebt hätte.

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Ich mach es kurz: Wer hat Spanien als einzige Mannschaft geschlagen?? Ja, klar: Die Schweiz! Wir sind Weltmeister Plus! Wir haben den Weltmeister geschlagen, wir sind die Grössten!! Danke Spanien!

Wenn sich ein Gewitter nähert, so kündigt sich dieses durch Donnergrollen an. Ganz ähnlich machen dies die Problemkunden.

Wenn sich hinter meinem Rücken eine Person mit: “Siiiieeeee?? Darf ich Sie etwas fragen??” nähert, dann ist es kein gutes Vorzeichen.

Wenn dieser Mensch einen Artikel in der Hand hält, erst recht.

Und wenn dieser Artikel ein Sonderangebot ist, dann kommt das “Siiiieeee” den Sturmwarnleuchten am See gleich.

Jedenfalls sah ich mir den kleinen Mann genau an. Ach ja: Ich mag hautfarbene Textilien bekanntlich nicht. Was ich bislang nicht wusste: Es gibt hautfarbene Socken. Und Menschen, welche Socken in Sandalen tragen. Was in der Regel auch einen Menschen aus Deutschland hindeutet. Nun, offenbar hat die Modesünde den Weg auch in die Schweiz gefunden …

Für seine Krampfadern konnte er wohl nichts … aber wenn er sie ausreichend gefüttert hätte, hätten sie wohl nicht nach mir geschnappt …

“Siiieeee? Was bedeutet es, wenn auf dem Fleisch steht: ‘Aufgetaut. Nicht mehr einfrieren!’?” Ich schaute mich um. Versteckte Kamera?

“Heisst das, dass das Fleisch schon einmal gefroren war?” hakte er nach. weiter lesen…

Minger isch meh,  het Chrigu dänkt, woner a däm Morge id Chleider gschlüffe isch. Drum het er d Haubschueh nid bunge wie d Mueter gäng wider gseit het.

Er hets chum möge erwarte, ändlich chönne abzfahre. So schnäu wies nume isch gange, het er der Göppu vom Ätti us em Schöpfli greicht. Z Töri het er mit emne gäbige Stupf zubrätschet, dass es fasch us de Angeli gfloge wär. Mänge Angere wär ufgschtige u hätt afa trappe. Chrigu nid. Dä isch es paar Meter näb em Velo nachegsecklet u mit emne grosse Gump uf em Sattu glandet. Z Füdle het im gar e chli weh ta, aber das het er gar nid gmerkt. Anstatt am Strässli nah, isch Chrigu gredi dür d Matte ab gsirachnet. Das isch veiechli guet gang, bis er het wöue uf em Grienwäg abha.

Vilech häts Chrigu o nid uf d Schnätz gschlage, wenn er d Schueh hät bunge gha; aber der Bängu vom Rächte het sich fiinsüberlech im Zangrad verliiret u es isch nume e Frag vor Zyt gsi, dass er abgstige isch. Minger oder meh freiwiuig …

Der Dokter het o gmeint, weniger sig mängisch meh. Drum het er am Chrigu sis Chnöi mit es paar wenige Stiche zämegschnurpft u ihm der Rat mit uf e Wäg gäh, znächstmau doch e chli weniger schnäu d Matte ab z fahre.

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Ich habe gehört, die Schweiz hat gewonnen … gegen Spanien. Naja, das nenn ich jetzt mal eine Überraschung … auch als Nichtfussballfan kann ich mir eine gewisse Freude nicht verkneifen.

Allerdings mache ich mir jetzt richtig Sorgen: Wieviele Millionen müssen wir wohl nun an Spanien bezahlen? Welcher Bundesrat muss jetzt in Madrid antraben? Sich entschuldigen? Oder werden jetzt die Schweizer in Spanien verhaftet und wegen “Einreisevergehen” verurteilt?

Ich befürchte grössere Probleme …

Und stellt euch mal vor … die Schweiz würde Weltmeister … die ganze Welt gegen uns und nicht nur die Halbe? Liebe Fußballnationalmannschaft: Haltet euch ein wenig zurück, bitte …!

Mitten im Leben, in Deutschland. Zwei Teenies wollen ausziehen, weil es sie nervt, dass sie das Zimmer aufräumen sollen. Soweit die Ausgangslage.

Bedingung, damit der Auszug bewilligt wird: Die beiden Mädchen müssen bei einer Freundin der Mütter lernen, wie man putzt und kocht. Die Freundin: mindestens Feldweibel …!

Naja, die Zeiten haben geändert … meine Generation hat das (über)leben im eigenen Haushalt noch bei der Mutter gelernt … aber was soll’s … die beiden Mütter sind in meinem Alter und scheinbar können sie es auch nicht …

Feldweibel will, dass die Mädchen eine Glastüre putzen. Ich brauche wahrscheinlich nicht zu erwähnen, dass sich die Auszubildende sehr unbeholfen anstellte …

Feldweibel nervt sich und entreisst dem Mädchen die Sprühflasche. “So geht dass doch nicht!” brüllt sie rum. Und dann: “Ich zeige dir mal, wie das geht!”
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Manchmal sagen Menschen Dinge, ohne zu überlegen, wie sie es sagen. Und dies führt dann dazu, dass der Zuhörer etwas anderes versteht. Die Nachricht entsteht beim Sender. Die Botschaft beim Empfänger.

Vielleicht erwarte ich zu viel; aber von einem Radiomoderator erwarte ich mehr als vom Stammtischproleten. Und deshalb hat mich die Moderation zum Eröffnungsspiel der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika echt enttäuscht.

Zitat: “Das Eröffnungsspiel wird überschattet durch die Abwesenheit von Nelson Mandela!”

Halloooo?? Ein Spiel wird überschattet, weil eine berühmte und zugegebenermassen für dieses Land sehr wichtige Persönlichkeit nicht anwesend ist?

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Eigentlich sind ja nicht die Kunden doof, sondern die Anbieter. Warum muss man den Dingen auch Namen verpassen, welche kein Mensch aussprechen kann, ohne sich lächerlich zu machen … (deshalb trinke ich im Ausland nur Cola …)

Naja, die Kunden könnten ja auch mal im Laden die Augen aufmachen und die Produkte selber suchen, statt immer gleich danach zu fragen.

Nun aber zur heutigen Begegnung.

Kommt so ein Mensch auf mich zu, dynamisch wie ein Stück nasses Weissbrot. Da fällt mir gerade ein: Wenn eine Scheibe Weissbrot im Teich vor eine Ente schwimmt … ja, da muss man dagegen hacken …

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Als der Mann den Laden betrat, fiel er mir sofort auf.

Ich sah ihn an und dachte mir: Es gibt schon unterschiedliche Menschen … Ich jedenfalls würde nicht bei 12 Grad Aussentemperatur nur mit Jeans und T-Shirt bekleidet das Haus verlassen. Geschweige denn in einen Laden einkaufen gehen. Naja, das kann man … sogar bei mir im Dorfladen. Allerdings: Auffallen sollte man bekanntlich nicht …

Er machte drei Fehler. Der Erste war, dass er keinen Einkaufswagen benutzte … ich mag Kunden lieber, wenn sie mehr kaufen. Egal, damit kann ich leben …

Fehler Zwei: weiter lesen…

Heute grüsse ich euch aus der städtischen Nervenheilanstalt. Es fühlt sich eigenartig an. Nachdem ich nun seit 3 Monaten keine elektronischen Geräte anfassen durfte.

Wie es dazu kam? Naja … wie soll ich sagen … eine Verkettung unglücklicher Zufälle …

Es begann damit, dass ich mir Gedanken machte, was ein Unfallpatient wohl während seiner Rettung miterlebt. Aber, wenn man Bewusstlos ist, bekommt man davon ja nichts mit. Deshalb entschied ich mich für einen Selbstversuch.

Ich legte mich also eines Tages auf eine Strasse. Ich starrte den Himmel an und wartete

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“Du alter Schlüssel!” Wie würde wohl deine Partnerin, oder Partner reagieren, wenn du zu ihr “Du alter Schlüssel” sagst?

Seien wir mal ehrlich. Mir fällt spontan ein grober, dicker und rostiger Schlüssel ein …  brachial …

Aber, die Geschichte hinter diesem Kosewort ist eine Andere; sie basiert auf einem Märchen der Gebrüder Grimm, die zwölf Jäger, 1850 veröffentlicht.

Der König meinte seinem lieben Jäger sei etwas begegnet, lief hinzu und wollte ihm helfen, und zog ihm den Handschuh aus. Da erblickte er den Ring, den er seiner ersten Braut gegeben, und als er ihr in das Gesicht sah, erkannte er sie. Da ward sein Herz so gerührt, daß er sie küßte, und als sie die Augen aufschlug, sprach er ‘du bist mein und ich bin dein, und kein Mensch auf der Welt kann das ändern.’ Zu der andern Braut aber schickte er einen Boten, und ließ sie bitten, in ihr Reich zurückzukehren, denn er habe schon eine Gemahlin, und wer einen alten Schlüssel wiedergefunden habe, brauche den neuen nicht.

Aber heute im digitalen Zeitalter? “Du bist mein Transponder!” … mal sehen, ob sich das das durchsetzt …

Ich hatte bereits geschlafen, als sie in mein Schlafzimmer kam. Ich hatte sie nicht bemerk. Lautlos näherte sich sich mir. Zärtlich berührte sie meinen Nacken. Meinen Rücken. Im Halbschlaf drehte ich mich. Da war doch was? Nein, ich musste geträumt haben …

Wieder begann sie ihr Spielchen. Sie berührte meine Stirn, leise summte sie mir ins Ohr …

Sie berührte meinen Körper immer wieder, fein und zärtlich, überall.

Langsam wurde ich wach. 3 Uhr? Ok … das Spielchen mache ich mit …

Sie sass auf meinen Bauch, ihre Lippen berührten mich. Und gerade als sie zustechen wollte, habe ich sie platt gemacht … ich hasse Mücken!

Friederich hatte gerade seinen Morgenrundgang durch das Haus gemacht. Es war alles wie immer. Er setzte sich ans Fenster, wie immer. Sein Leben verlief ruhig und Friederich hatte die Freiheit, seinen Tagesablauf nach seiner Vorstellung zu gestalten. Keine finanziellen Sorgen, täglich genug zu Essen. Etwas mehr als genug, wie der Arzt anlässlich der letzten Untersuchung feststellte. Friederich war das egal.

Er schaute durch die Fensterscheibe nach draussen. Nein, an diesem Tag war nicht alles, wie immer. An diesem Tag sah er sie zum ersten mal. Die neue Nachbarin. Ein Traum. Lange, schwarze Haare, blaue Augen. Eleganter hatte Friederich sein Leben lang noch kein weibliches Wesen die Strasse entlang gehen sehen.

Von nun an beobachtete er sie jeden Tag.

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Inge hasste das Geräusch. Warum konnte Horst seine Nüsschen nicht einfach in der Hand halten? Ständig klaubte er in der Blechdose nach weiteren Erdnüssen. Ohne hinzusehen. Seine Augen hingen an der Mattscheibe. Fussball. Wie öde.

Inge strickte. Horst hasste das Geräusch. Ständig klapperten die Nadeln, einzig unterbrochen durch das rascheln des Papierbeutels, in welchem sie das Garn aufbewahrte.

Jeden Abend das gleiche.

Die Fussballer jubelten, küssten sich. Es waren die Falschen. Horst wäre sauer geworden, hätte er nicht bereits vor einer Stunde die Augen geschlossen.

Sabber lief aus seinem Mund und tropfte auf sein Trägerleibchen. Biergeruch.

Inge strickte weiter.

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