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Ist es nicht spannend? Heutzutage haben alle Dinge Zusatzfunktionen! Die Haushaltmaschine hat ein eingebautes Kochfeld, der Fernseher kann auf das Internet zugreifen und mit einem Smartphone soll man angeblich sogar telefonieren können!

Bisher hat sich dieser Trend in der Möbelbranche etwas weniger stark entwickelt. Da wurde verstärkt auf Funktionalität geachtet und die Verbesserungen waren eher “zeitgemäße Anpassungen”. So sind TV Möbel heute weniger tief als noch vor wenigen Jahren.

Nun habe ich aber ein Angebot gefunden, welches weit über meine Vorstellungskraft hinausgeht!

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Wer in den Achtzigern des letzen Jahrhunderts jung war und auf dem Land aufgewachsen ist, erinnert sich bestimmt an die Discos dieser Zeit. Bee Gees, Wham, Eros Ramazotti. Blaulicht, Stroboblitzer, Nebelmaschinen. Wenn’s ganz hoch kam, eine Lasershow um Mitternacht. Danach ging man damals nach Hause.

Und als bald einmal Zwanzigjähriger mit großem Interesse an Technik, stand ich vermutlich oft mit offenem Mund in der Tanzhalle und bestaunte die glitzernden und leuchtenden Lichter.

Inspiriert von so viel Lichtshow, in Verbindung mit fehlendem Großgeld, leistete sich jeder Partyveranstalter mindestens eine Spiegelkugel und leuchtete diese mit einem Schreibtischspot an. Schön war das nicht, aber eben – Zahlbar und ein bisschen cool.

Zeitsprung.

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Ich weiß: Es ist ziemlich unfair, jemandem aufgrund des ersten visuellen Eindruckes eine unbeabsichtigte geistige Bescheidenheit zu attestieren. Und die Dame an der Bushaltestelle war auch nicht sonderbar angezogen. Ihre Kleider waren von schlichter Eleganz, das Makeup dezent und passend für eine Frau kurz vor dem Rentenalter. Dennoch tat ich es an jenem Morgen ganz spontan.

Es war ihr Blick, der mich irritierte. Ihn zu beschreiben ist nicht einfach. Irgend eine Mischung aus hektisch / nervös und unbekümmert zugekifft …

Vielleicht waren es aber auch nur die vier prallgefüllten Papiereinkaufstaschen, das jumbopacket Toilettenpapier und der unter den Arm geklemmte Blumenstrauß, was mich irritierte.

Die Bushaltestelle, an welcher wir gemeinsam warteten, erlaubt es, den Bus bereits an der vorherigen Haltestelle losfahren zu sehen. Eine Minute Zeit, sich an den Bordstein zu stellen. Ich als bequemer Mensch erhebe mich in der Regel erst von der Wartebank, wenn der Bus vor mir auf die Sperrfläche einbiegt. Die Dame mit ihren Tüten natürlich nicht.  weiter lesen…

Man muss nicht alles können. Schließlich gibt es für fast alles einen Profi. Wenn man aber für etwas Geld verlangt, so sollte man doch ein bisschen etwas von der Sache verstehen.

Die Apps für das iphone erreichen heute Millionen von Menschen rund um den Globus. Ich weiß nicht, wie viele es gibt. Ich weiß aber, dass die meisten Spiele derzeit etwa Fr.1.00 kosten.

Natürlich gibt es auch teurere. Wer Wird Millionär 2011 zum Beispiel. Zu kaufen für Fr. 3.00. Inklusive 500 Fragen. Bereits nach wenigen Spielrunden wird man darauf aufmerksam gemacht, dass man weitere Fragen kaufen kann / sollte.

Soweit, so immer noch gut!

Nun, bevor ich weiteres Geld in dieses Spiel stecke, muss ich doch etwas loswerden.

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Ich rannte die Strecke wie immer. Gleichmäßig, konzentriert auf den eigenen Atem. Doch der Wald schien heute anders zu sein. Das Laub stob unter meinen Füssen weg, gelbe Blätter, rote Blätter. Irgend etwas war nicht wie sonst. Ich sah keine Menschen entgegenkommen.

Der Bach gurgelte verspielt dem Tal entgegen, die bunten Herbstblätter tanzen von den Bäumen herunter.

Ich hielt inne. Es war nichts zu hören, außer den Geräuschen, welche die Natur von sich gab. Die Burgruine auf dem Hügel zu meiner Linken konnte ich nicht sehen, ich wusste aber, dass sie da war. Wie bereits die letzten 1000 Jahre. Mehrheitlich unter einer Schicht aus Erde und Waldboden verborgen. Erst im letzten Jahrhundert wiederentdeckt und freigelegt. Zumindest teilweise.

Wie war es wohl den Menschen vor 500 Jahren ergangen, als sie hier entlang marschierten? Hatten die eine Ahnung, dass sie vor Jahren an einer Burg vorbei gegangen wären?

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Mit mir kann man es ja machen! Klar! Im Dorfladen gibt es auch Süßwaren und Kekse. Und wer mich kennt, weiß, dass dieser Sortimentsbereich aus ganz persönlichen Gründen niemals vernachlässigt wird! Nicht zuletzt deshalb fand mich der Kunde genau an besagter Stelle im Laden. Ach ja: Im Keksregal befinden sich rund 150 verschiedene Produkte – pro Woche werden 2 – 5 Artikel ausgetauscht und gegen neue Varianten ersetzt. Soweit die Rahmenbedingungen dieser Geschichte.

Der Mann hielt zwei Pakete in der Hand, welche er zielstrebig ergriffen hatte. Und die Bemerkung zu mir hin fallen ließ: "Immer das Gleiche in diesem Sortiment, Sie haben völlig verpennt, hier mal was neues zu bringen!" Nun ja, wie gesagt; mit mir kann man es ja machen! Aber was hielt er in der Hand? Zwei Pakete mit den langweiligsten Keksen, welche es überhaupt gibt! Petit Beurre! Butterkekse! Bahlsen produziert diesen Artikel bereits seit 1891!

Was für ein Idiot! Verlangt nach moderner Innovation und kauft selbst den Prototypen eines Klassikers! Das konnte ich so natürlich nicht stehen lassen!

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Der junge Mann im Bus wusste, wovon er sprach. Er erklärte seinen beiden Begleitern laut hörbar für alle Mitreisenden, dass der Tobi schwul sei. Seine Freunde starrten ihn ungläubig an. “Wirklich?”, fragte der Eine. “Bist du sicher?”, wollte der Andere wissen. “Natürlich! So wie der rumläuft, wie der sich bewegt! 100 – pro ist der schwul!”

Sprachlosigkeit.

Vielleicht sollte ich die Szenerie etwas genauer beschreiben: Der Sprecher der drei jungen Männer trug eine enge Jeans, Designerturnschuhe, eine modische Kunstlederjacke und eine knallgelbe Sonnenbrille der Marke “Ich-seh-aus-wie-eine-Fliege”. Gelfrisur. Gepflegte Erscheinung. Kurz zusammengefasst: in diesem Bus gab es eine Person, welche die klassischen Klischees auf sich vereinte – und der Sprecher hätte einen Spiegel gebraucht, um diese Person zu sehen.

Ach ja: was die Szene besonders witzig machte, ist die Tatsache, dass die drei jungen Männer kaum 10 Jahre alt waren!

Ich nannte ihn Elvis. Nicht weil er so gut aussah oder eine einzigartige Stimme hatte, sondern weil er genau so lange tot war. Und dennoch immer wieder den Weg in den Dorfladen fand. Und immer noch irgendwie cool war.

Die Kundin an der Kasse, eine meiner Lieblinge. Samstag, bereits nach offiziellem Ladenschluss, den Einkaufswagen gefüllt. Grundsätzlich nicht schlecht, denn ich mag Kunden, die richtig einkaufen.

An der Kasse Hektik verbreiten, mag ich nach Ladenschluss nicht. Und das Argument: "Ich will den Zug nicht verpassen!", im Anhang an die Frage: "Geht das nicht schneller?", betrachte ich als Provokation.

Kundenfreundlich wie ich war, bot ich der Dame an, etwas langsamer zu tippen, damit sie nicht so lange auf den Nächsten warten müsse.

Sie fand es nicht witzig.

Ich um so mehr.

Ihre Wangen röteten sich.

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1981, ich war gerade 13, bravolesender Teenager. Nena gab es noch nicht. Die Rolling Stones waren auf ihrer Welttournee 1981 / 1982. Die Zunge, das unverkennbare Logo, welches wenig später die Shirts von Nena zierte. Ein paar Jahre später, als ich etwa 17 war, waren die Tshirts der Rolling Stones Worldtour 81 / 82 auch bei uns verbreitet, wer Wert auf modische Kleidung legte und die Stones mochte, trug so etwas. Ich legte damals weder Wert auf modisches aussehen, noch mochte ich die Stones. Und Nena war bereits wieder vorbei.

Heute tragen die modebewussten jungen Männer Hiphop-Style. Den Po in der Kniekehle, die Schuhe vom Hosenbein verdeckt. Hauptsache, die richtige Marke. Wäre ich heute 17, wäre mir die Mode immer noch egal.

Heute  sah ich einen jungen Mann. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er wirklich jung war oder lediglich ein Zeitreisender.

Er trug eine unverkennbar stylische Hose, Hiphop, Marke Schweineteuer, glänzendes Silberblau. Er trug die Hose aber im Stil der 1980er. Über dem Bauchnabel mit einem Gürtel in die Form gebracht. Und dazu? Na, rate mal!

Richtig: Ein Rolling Stones Worldtour 81 / 82 Shirt. Stilgerecht in den Hosenbund geklemmt. Ich konnte schier nicht wegschauen und mein Grinsen verklemmen.

Allerdings muss ich hier noch etwas anfügen: Der junge Mann war sehr freundlich und hat aufmerksam und fleißig gearbeitet! Vielleicht deshalb, weil er nicht dauernd darauf achten musste, seine Hose nicht zu verlieren …

Eine Studie der WHO belegt: Kindersterblichkeit ist ein Armutsproblem!

Eine andere Studie besagt: Kinder sind ein Armutsrisiko!

Aus den Resultaten der Studien kann man aber bereits sehen, dass sich das Problem von selbst löst – respektive “ausstirbt”.

Sind wir erst einmal arm genug, dass die Kindersterblichkeit zunimmt, verringert sich automatisch das Risiko, arm zu werden.

Achtung: Dieser Artikel kann Zynismus enthalten!

Ich staune immer wieder, wie wenig ich mich in Medizin auskenne. Es gibt Krankheiten, von welchen ich noch nie etwas gehört oder gelesen hatte – aber Heilmittel dafür gibt es schon seit über 3500 Jahren.

Neuestes Beispiel: Attest!

Wie? Keine Krankheit?

Auf Focus Online las ich einen Bericht über die Pharaonin Hatschepsut (Gesundheit!), welche sich nach neuesten Erkenntnissen zu Tode gecremt haben soll.

Sie verwendete, so der Bericht, eine Creme auf Teerbasis.

„Bis in die 1970er Jahre war es auch hierzulande üblich, Cremes auf Teerbasis einzusetzen“, ergänzt der Pharmakologe Wiedenfeld. Erst dann habe man die krankmachenden Stoffe darin entdeckt. Heute bekommt man teerhaltige Salben nur noch gegen Attest.”

Super! Und nun entdecke ich doch in meinen beruflichen Unterlagen ein Attest nach dem Andern … ich bin hochgradig infiziert und muss mir wohl oder übel eine Teersalbe besorgen. Auch mit dem Risiko, mich zu Tode zu Cremen.

Da soll noch mal jemand behaupten, Wissen schadet nicht!

Ich hatte keine Ahnung, woher sie kamen. Plötzlich waren sie da, ein ganzes Rudel! Nicht, dass ich mich gefürchtet hätte – aber so viele Tiere, welche scheinbar eine ganz bestimmte Rangordnung einhielt und mich möglicherweise als Feind ansah, war alles Andere als gemütlich.

Nun, ich hatte bereits einige Tierdokus gesehen und erlebt, wie sich Menschen in Wolfsrudel einpassen konnten. Die haben alle überlebt, sonst wäre der Film ja nicht zustande gekommen. Naja, die Filme der Erfolglosen wurden vermutlich nie realisiert.

Solche Gedanken schob ich weit von mir und ich konzentrierte mich auf das Rudel, welches mich immer enger umkreiste! War es ein Fehler, an genau diesem Baum zu rütteln?

Ich versuchte herauszufinden, welches Tier welche Rolle inne hatte, mit welchem ich mich nicht anlegen sollte und bei wem ich etwas erreichen konnte. Aber es wurden immer mehr.

Eigentlich war es ja mein Territorium und mein Baum! Ich war hier zuhause! Mein Balkon!

Ach ja, den Baum in dieser Größe nennt man wohl Büschchen … und bei den Ameisen nennt man das Rudel Kolonie …

Aber ich sagte ja, ich habe mich nicht gefürchtet!

Das ist ja wie Geburtstag und Weihnachten am gleichen Tag: Weltlinkshändertag! Ich mit meinen zwei linken Händen …

Aber mal im Ernst: Nach Schätzungen der ersten deutschen Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder in München könnte ihre Zahl bei bis zu 50 Prozent der Bevölkerung liegen, in jedem Fall aber höher als die früher angenommene Zahl von etwa zehn Prozent.

So gesehen, ist es natürlich völlig korrekt, dass die Linkshänder nicht diskriminiert werden und ebenso Zugang zu speziell, beinah hätte ich gesagt “behindertengerechten”, linkshändergerechten Alltagsutensilien haben. Ich weiß zwar nicht, wohin der Trend noch führt, aber ich ahne schlimmes! Linkshänderspaghetti stünden Gerüchten zufolge kurz vor der Realisierung und ein japanischer Elektronikkonzern würde noch in diesem Herbst ein Linkshänderfernsehgerät der Öffentlichkeit präsentieren.

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Letzte Woche auf einer kleinen Wanderung durch eine wunderschöne Schlucht, war ich verzaubert ob der Schönheit der Natur. Ich fühlte mich schlagartig zufrieden und lastfrei. Und auch die Menschen, die mir auf dem Kiesweg begegneten schienen ähnlich entspannt zu sein. Selbst die Hunde, welche andere Wanderer begleiteten, schnüffelten schwanzwedelnd mal hier, mal da und zeigten auch Artgenossen gegenüber keine Aggressionen. Diese friedvolle Stimmung schien sich auf alle Lebewesen zu übertragen. Dennoch beschloss ich, das Schwanzwedeln den Tieren zu überlassen.

Nach einer Weile begegnete mir ein Pärchen, Hand in Hand, schweigend. Sie mit wachem Blick, er mit steinerner Miene. Und die Stöpsel eines Kopfhörers und die Ohren gestopft. Hallo?! Wie doof ist das denn? Ich gehe mit einer Person, welche mir vertraut genug ist, Händchen zu halten in den Wald und höre dabei Musik für mich alleine?

Heute sehe ich die Sache allerdings schon aus einem anderen Blickwinkel.

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Umgekommen sein und umgebracht werden ist nicht das Gleiche – außer, dass das es relativ tödlich ist.

Sonderbare Meldung auf Stern online gestern Abend:

Flugzeugunglück in Guyana

Boeing 737 zerbricht – alle 163 Insassen überleben

Wo ist denn nun das Unglück? Hätten die Passagiere ums Leben gebracht werden sollen?

Irgendwie scheint gerade so ein Tag zu sein, wo entweder ich zu spitzfindig oder unser Sprachgebrauch zu wenig genau ist.

Auf Reuters online fand ich nämlich folgenden Text zu den Armeeangriffen in Syrien:

… Menschenrechtler und Einwohner sprachen am Sonntag von mindestens 45 Zivilisten, die durch das Feuer aus Panzerkanonen und Maschinengewehren ums Leben gekommen seien.

Ich finde die Aussage unpassend, die Menschen wären ums Leben gekommen! So kann man es sagen, wenn jemand durch eigenes Verschulden verunglückt!

Die Menschen in Syrien wurden schlicht und ergreifend “ums Leben gebracht!”

Ach, wie schwer haben es die Jugendlichen doch. Nicht mehr Kind, aber weit entfernt von Erwachsen. Das Bewusstsein für Körper und Aussehen entwickelt sich, auch wenn man den Plüschbären dem Lippenstift noch vorzieht.

Ganz verträumt lag sie da, inmitten ihrer Kuscheltiere, streichelte mal dieses, mal jenes und irgendwann ihr eigenes Bein.

“Eigentlich habe ich auch sehr haarige Beine.” Sie streichelte weiter. “Ich will die Beine jetzt auch rasieren! In meiner Klasse tun das schon alle!”

Vaters wiederstand hielt sich in Grenzen, ebenso die Begeisterung.

“Weißt du eigentlich, dass du die Beine dann immer enthaaren musst, wenn du mal anfängst?”

“Ach nein, Papa, im Winter sieht es ja eh niemand!”

“Und warum möchtest du das denn tun?”

“Weil die Beine dann schön glatt sind.”

“Findest du nicht, es ist noch etwas zu früh dafür? Du bist schließlich erst Elf?”

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Neulich wurde ich geauchfragt, ob ich machmitten würde. Ich fühlte mich gepinsbauchelt und konnte nicht lehnaben. Hätte ich damals schon gewusst, was mich aufzukommt, so hätte ich vermutlich länger gedenknacht. Dafür war es nun zu spät. Der Tragauf kam per Post und ich musste schreibuntern. Ich konnte nun nicht mehr heimlich steigausen und hauptben, ich hätte es nie erhalten. Wie es so ist, wenn man eine Sache nur herzhalbig macht, das Resultat wünschte zu lassen übrig. Deshalb war es auch nicht wunderverlich, dass die Kritik auf dem Folge fusste. Weil ich Kritik aber nicht stehausen kann, plante ich den Schlaggegen. Meine Arche sollte saugram sein. Ich fieste plane Schmiede, laufdurchte wilde Szenarien und Varianten. Ich hineinsteigerte mich immer mehr, bis mir vielein, dass sich der Wandauf gar nicht lohnte. Bloß: weitere Tragaufe lehnabe ich seither immer. Soll sich ein Anderer damit beabmühen. 

Ich kann’s nicht mehr hören! Der Franken ist zu stark, die Touristen bleiben aus, 1000 Hotels in der Schweiz droht das aus.

Ich habe es vorgemacht: Die Ferien zuhause verbracht und nicht vom (ach ja, billigen Euro! Nicht der Franken ist stark geworden, der Euro ist nichts mehr wert!!) profitiert. Tagesausflüge in der Schweiz, und gestern ins Legoland Deutschland. Natürlich ist der Euro günstiger denn je. Der Tagesausflug nach Bayern für drei Personen im eigenen Auto hat mich rund 200.00 Euro gekostet, anstatt 250.00 wie es noch vor zwei Jahren gewesen wäre. Ich finde, das ist immer noch kein Schnäppchen! Aber ich habe eine wichtige Erfahrung gemacht: Alle – ausnahmslos alle Angestellten in diesem Freizeitpark waren extrem freundlich und zuvorkommend! Ich musste nirgendwo mehr als 5 Minuten anstehen, dem trüben Wetter sei gedankt, dass es nur wenige Besucher hatte. Aber ich behaupte, das Personal hätte die dreifache Menge an Besuchern ebenso schnell bedient. Und dabei immer freundlich, immer eine Zusatzinfo oder ein Hinweis, immer ein lächeln.

Wenn ich da an die Erlebnisse der letzten Woche in der Servicewüste Schweiz denke, dann wundere ich mich nicht, dass die Touristen ausbleiben!

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Eine neue Wohnung einrichten, das Leben neu starten, ein neues Leben beginnen. Mehr Farbe, mehr Freude, gemütlich und schön soll es werden. Als ich die wunderschöne Lilie sah, wusste ich es gleich. Du gehörst zu mir, du passt in mein neues Leben! Ich stellte mich an der Kasse an, vor mir ein paar wenige Kunden. Darunter auch eine junge Mutter mit ihrem kleinen Sohn, geschätzte 3 Jahre alt. Sie sprach englisch mit ihm, um so verblüffter war ich, als der junge Mann sich vor mich hinpflanzte, mich mit großen Augen ansah und in lupenreinem Deutsch fragte: “Für wen sind diese Blumen?”

Ich lächelte ihn an und sagte: “Für mich ganz alleine!”

Er strahlte mich spitzbübisch an. Seine Mutter, zuerst etwas verlegen ob der Direktheit ihres Sohnes, dann aber entspannt lächelnd zu ihrem Jungen (in englisch): “Das ist der einzige Mann auf der Welt, dem Blumen gefallen und der sich deshalb selber eine kauft!” Und schließlich fügte sie mit einem Seufzer hinzu:  “Schade, gibt es nicht mehr solche Männer …”

Ihr Sohn strahlte mich an! Seine Mami hatte gesagt, ich sei etwas ganz besonderes – als das betrachtete er mich!

Ein schöner Moment – und ich lächle, wenn ich die Blume betrachte. Es ist, als würden mir die leuchtenden Kinderaugen aus den Blüten entgegenstrahlen!

Wer weiß: Vielleicht wird er der zweite Mann auf Erden, der sich Blumen kauft, nur weil sie ihm gefallen …

Wie beginne ich die Geschichte bloß? Ich bin mir nicht ganz im Klaren, wer hier der Idiot ist – ich oder die Kundin. Im Zweifel für den Angeklagten – also werde ich es sein.

Neulich nach Ladenschluss – betont: “nach” Ladenschluss, wenn auch nur wenige Minuten. Eine Dame im Rentenalter. Hüpft gestresst vor meinem Kühlregal mit den fixfertigen Kuchenteigen herum. Ich sah meinen frühen Feierabend schwinden, weshalb ich mir die Mühe nahm, ihr behilflich zu sein.

“Warum haben sie keinen ausgewallten Kuchenteig?” zischte sie mich an. “Weil der Laden eigentlich schon seit 10 Minuten geschlossen ist,” antwortete ich.

“Das ist mir egal, ich brauche jetzt unbedingt ausgewallten Kuchenteig!” weiter lesen…