Zwei linke Hände

Ja, ich gebe es ja zu: Ich bin Handwerklich nicht der Geschickteste. Das Gegenteil habe ich noch nie behauptet. Und eigentlich stört es mich auch nicht, denn wenn man aus einer handwerklich begabten Familie stammt, so hat man immer jemanden «zur Hand». Uneigentlich ist dieser Jemand selten zur Stelle, wenn etwas zu tun ist. Deshalb habe ich es auch schon selbst versucht. Immer wieder.

Aber was sagt Murphy? Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es schief gehen.

Wenn ich also zwei Löcher im Abstand von 50 Zentimetern auf einer Höhe von 1.57 bohren will, so wird mir die Wasserwaage ein Gefälle von mindestens 15% anzeigen … Weiss der Geier, warum.

Oder mein Versuch, eine Plexischeibe Wasserdicht in eine Plastikkiste zu verkleben … 2 Stunden, 18 Flüche und zwei Tuben Silikonkleber später: Das Wasser fliesst …. aus jeder Ecke und an zwei Stellen sogar aus dem Rand … Aber eben: Ich habe nie behauptet, Es zu können!

Kürzlich habe ich gehört: «Es kommt auf das richtige Werkzeug an! Mit billigem Schrott wird das nie was …»

Nun, wer es nicht in den Händen hat, sollte es wenigstens im Kopf haben. Gehört, gespeichert.

Ich merke aber, dass mir das nötige Fachwissen fehlt. Bisher dachte ich, das Gerät auf dem Bild sei eine Bohrmaschine – naja, ich habe mich wohl geirrt. Man nennt es Zweikomponentenkleber! 

Aber wer kann mir erklären, warum das Ding unter Wasser haften soll???

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