Worte

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Worte, wie Fische im Meer, schwimmen in meinem Kopf. Sie gleiten durch meine Gedanken, manche schnell und flink, manche bedächtig und träge. Sinn machen nicht alle, bei meinem Barte nicht. Und trotzdem sind sie da. Oder hast du jemals davon gehört, dass Sardinen kochen können? Eben …

So sitze ich vor dem weissen Blatt, versuche die Worte einzufangen, zu betrachten und in sinnvoller Weise aneinanderzufügen. Kunigunde Hugentobler. Damit fängt es doch schon an. Wie soll daraus bloss ein richtiger Text werden? Etwas stimmiges, lesenswertes?

Vielleicht sollte ich der Fantasie freien Lauf lassen? Ich schliesse die Augen und es läuft … aus dem Ruder.

Kunigunde, nimm dich zusammen, denke ich und muss lächeln. Kunigunde heisst eigentlich Klarabella. Nur hatte ich das vergessen. Das Wort tauchte gerade erst hinter einem Mondfisch auf.

Und genau so habe ich es dem Psychiater erklärt. Er meinte nur, es würde wohl noch ein Weilchen dauern …

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