Working Poor

Man lernt nie aus! Ich auch nicht. Kürzlich im Radio ein Interview, mangels Koffein zu jenem Zeitpunkt weiss ich nicht, wer die Person war. Aber egal. Thema: Nächstenliebe, Weihnachtszeit und arme Menschen. Und die befragte Person sagt: “Gerade in der Wirtschaftskrise wird die Armut schlimmer. Working Poor nimmt zu, besonders betroffen sind Kinder und Rentner …”

Hallooo?? Ich habe gar nicht gewusst, dass Kinder in der Schweiz arbeiten dürfen …

Da bin ich ja mal gespannt, wann der Detailhandel die Kinder als Arbeitskräfte entdeckt … Wieso auch nicht? Billige Mitarbeiter würde mithelfen, dass Sonntagsverkäufe endlich rentieren …

Nachschlagen hilft: Ein Working Poor ist gemäss Definition des Bundesamt für Statistik eine Person, welche zwischen 20 und 59 Jahren alt ist und in einem Haushalt lebt, der trotz Arbeitstätigkeit (Erwerbspensum insgesamt >36 Stunden/Woche) kein Einkommen über der Armutsgrenze zur Verfügung hat.

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Ein Kommentar

  • Peter

    Hallooo?? Ich habe gar nicht gewusst, dass Kinder in der Schweiz arbeiten dürfen …

    Mit solchen Dingen solte man keinen Scherze machen. 200.000 Working Poors können darüber sicher nicht lachen. Auch ohne Koffein dürfte klar sein, dass damit die Kinder dieser Betroffenen gemeint sind. Traurig genug für das “reiche” Land Schweiz. Gerade zu den Feiertagen sind sie die Geschädigten einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Darüber sollte man keinen Scherze machen. Wie über Kinderarbeit allgemein.

    Anmerkung Urs Jenni: Satire hat die Eigenschaft, nicht von allen verstanden zu werden …

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