Urban Farming

Yes, endlich erreicht der Trend auch Westeuropa! Darauf habe ich wirklich gewartet! Urban Farming bedeutet, dass man Gemüse und Früchte in der Stadt anbaut, indem man Flachdächer und andere geeignete Flächen bepflanzt. Dies, weil der Konsument wissen will, woher sein Gemüse kommt und wie es produziert wurde.

Ich bin sehr froh darüber! Endlich muss man nicht mehr auf’s Land fahren um frisches Biogemüse beim Bauern zu kaufen – bestimmt gibt es bald die ersten Treppenhausläden. Äpfel vom Parkplatz. Karotten vom Flachdach. Kopfsalat aus der Fussgängerzone.

Endlich kann man den Lebensmitteln beim wachsen zusehen und weiss, woher sie stammen.

Ach ja: Hat jemals ein Stadtbewohner versucht, die Wäsche auf dem Balkon oder dem Flachdach zu trocknen? Naja, einmal vielleicht – aber ein zweites mal? Wie sauber war die Wäsche danach? Ein bisschen staubig? Ein bisschen schwarz von Abgasen und anderen Luftschadstoffen?

 

Man kann es natürlich auch positiv sehen: Die Grünpflanzen helfen die Luft reinigen. Urban Farming hilft also mit, die Luft in der Stadt zu verbessern. Das ist toll.

Und die Schadstoffe? Kein Problem. Die verschwinden einfach so. Naja, nicht einfach so; wir werden sie essen. Schliesslich wissen wir ja, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie angebaut wurden.

Und ich werde weiterhin mein Gemüse nicht im Treppenhaus, sondern beim Bauern kaufen.

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