Selbstversuch 25: Blutalkoholgehalt

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Mit dem seriösen Leben ist es so eine Sache … Man nimmt sich vor, keinen Alkohol zu trinken, wenn man fährt und hält sich genau daran. Und dann, Betriebsfeier. Ok, ein Glas liegt bekanntlich drin und von der Glasgröße hat niemand etwas gesagt! Ernsthaft: Ich habe nur ein Glas Weißwein getrunken, ein Glas Glühwein, ein Glas Rotwein … und einmal nachschenken ins gleiche Glas! Bei meiner Körpermaße und der Alkoholmenge verteilt auf einen ganzen Abend mit reichlich Essen, da passiert nichts.

Naja, bis ich die erste Polizeikontrolle sah, welche unweit des Parkplatzes den Verkehr überprüfte, war ich sicher, nicht zu viel Alkohol im Blut zu haben. Sicherheitshalber umfuhr ich aber den Kontrollpunkt, um schließlich nach wenigen Kilometern in die nächste Kontrolle zu geraten.

Ich überlegte mir, ob ich freiwillig einen Atemlufttest machen soll, um endlich zu wissen, wieviel ich denn eigentlich hätte. Andererseits, so meine Überlegung, falls mit der Definition “ein Glas” nicht gemeint war, “ein Glas pro Sorte”, so dürfte ich Probleme bekommen. Ich war nüchtern genug, die Idee zu verwerfen und verhielt mich unauffällig.

 

Ich habe mir einige Gedanken gemacht, wie man das Problem Blutalkoholgehalt ohne Verzicht auf alkoholische Getränke in den Griff bekommen könnte. Die Lösung ist eigentlich ganz naheliegend, wenn man das Problem richtig analysiert!

Das Wort Blutalkoholgehalt sagt es schon: Es geht darum, wie das Verhältnis Blut / Alkohol zueinander steht! Pessimisten sagen bekanntlich: “Das Glas ist halb leer”, während für Optimisten das Glas halb voll ist. Ich als Optimist sage nicht, ich habe zu viel Alkohol im Blut sondern zu wenig Blut im Alkohol!

Und genau deshalb habe ich mir nun im Blutspendenzentrum ein Sixpack Blutkonserven geholt, welche ich im Handschuhfach meines Autos aufbewahre. Wenn ich nun das nächste mal etwas Alkoholisches trinke, so werde ich mir die gleiche Menge Blut einlaufen lassen und gut ist.

Ich werde jedenfalls nie mehr eine Kontrolle umfahren müssen! 

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