Selbstversuch 13: Tee

Ich gebe es zu: Mein Genussmittel ist Kaffee. Tee ist etwas gegen Krankheiten und Unwohlsein. Soweit ich gehört habe.

Neulich war ich auf einem Markt. Dort hatte es einen interessanten Stand, von welchem eine kräftige Duftwolke zu mir drang und meine Sinne kitzelte. Ich ging hin. Hunderte von Tüten mit Tee waren aufgereiht und luden zum schnuppern ein. Chai, Kashmiri Blend, Mandelblüte, Lotus … Kräutertee, Schwarztee, Früchtetee, Grüntee, Mischungen … Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Verkäufer, ein netter, junger Mann, welcher mehr nach Hanf als nach Tee roch, in Sandalen und Wollmütze. Aber er wirkte sehr entspannt und war mit Leidenschaft dabei. Er erklärte mir alles, woher, wieviel und warum. Und er bot mit Muster an.

So kam es, dass ich mit einer Tüte

(nein, nicht so eine Tüte!!) voller Teeproben nach Hause kam. Ich machte mich sofort daran, zu probieren. Sorgfältig drückte ich das feine Pulver in die Öffnung und begann mit der Zubereitung.

Ich mache es kurz: Von den 25 Proben schmeckte mir keine einzige! Es kratzte im Hals, reizte die Nase und meine Augen tränten.

Was machte ich falsch? Ich ging noch einmal zum Markt zurück und fragte den jungen Mann um Rat.

Heute weiss ich: Tee wird mit Wasser aufgebrüht – und nicht in der Pfeife geraucht …

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