Piratenpartei

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In letzter Zeit entstehen in der Schweiz mehr Parteien als in den letzten 50 Jahren zusammen. Und immer kann man sagen: Super, endlich mal etwas Neues. Eine Alternative. Und immer auch mit wirklich wichtigen Zielen. Bis man genauer hinsieht …

Ziele sind unter anderem die Förderung des freien Zugangs zu Wissen und Kultur, die Stärkung der Bürgerrechte und der Privatsphäre, ein transparenter Staat und die Bekämpfung von Medienverboten und Zensur.

So werden die Ziele der Piratenpartei Schweiz genannt. Es ist dringend notwendig, Medienverbote zu bekämpfen. Klar. Ist auch sehr einfach, in der Schweiz. Da kann man nach einem Jahr Bilanz ziehen und feststellen: Faktisch existieren keine Medienverbote. Nicht dass dies jetzt Anders wäre … Vielleicht haben diese Menschen keinen Zugang zu den Rechtsbüchern der Schweiz; dort wäre nachzulesen, dass die Meinungs- und Medienfreiheit sichergestellt ist. Vielleicht werde diese Freiheiten nicht immer ganz umgesetzt – aber mir persönlich ist keine einzige Behinderung bekannt. Sollte es aber so sein, so wäre dies ganz sicher nicht die Aufgabe einer Partei … Egal. (In China hätte eine solche Partei vermutlich nicht einmal die Gründungsversammlung erlebt …)

Die Piratenpartei der Schweiz wird sich eh mehr mit dem Ausland auseinandersetzten müssen, als mit Innenpolitik!

Plötzlich Kriegsschiffe in Bern, Nato Kampftruppen im Bundeshaus. Vermutlich wären diese Piraten einfacher zu fassen, als jene vor den Küsten Somalias. Und wie es in der Weltpolitik ja üblich ist, packt man lieber die kleineren Probleme an, als die Grossen …

Ups, da fällt mir gerade ein: Ich bin ja gar nicht politisch!!! Hoffentlich werde ich jetzt nicht zensiert …

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