Lawine

“Wenn ich mal groß bin, Mutti, dann werde ich eine Lawine!” sagte die kleine Schneeflocke. Sie schaute vom Rand ihrer Wohnwolke auf die Erde hinunter und konnte es kaum erwarten, groß genug zu sein, um endlich hinunterzuhüpfen. Immer wieder sah sie sich die Erde an. Ganz genau wusste sie, wo sie hinschweben wollte. “Und wenn ich dann mal eine Lawine bin, dann werde ich die Blumen und Gräser, die Bäume und Häuser einfach unter mir begraben! Dass wird ein Spaß!”

Als es soweit war, holte die kleine Schneeflocke Anlauf und mit einem beherzten Satz sprang sie über die Wolkenkante hinaus! Sie schwebte und tänzelte in der Luft. Sie war aufgeregt und sehr gespannt, wie sich die Erde wohl anfühlen würde.

Ihr wurde ganz warm ums Herz und auch sonst …

Und die Moral von der Geschichte? Im Sommer fallende Schneeflocken werden selten zur Lawine …

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