Berufsjogger

Eine neue Studie hat ergeben, dass sich viele Freizeitjogger so stark verausgaben, dass es negative Folgen für die Gesundheit hat. Diese Meldung verbreitete heute T-Online.

Die Meldung macht mich nachdenklich. Nicht, dass ich die negativen Folgen anzweifeln würde. Nein, ich wusste bisher nicht, dass es Freizeitjogger gibt. Respektive: Ich wusste nicht, dass es Berufsjogger gibt. Was ja die logische Folgerung aus dem Wort Freizeitjogger ist.

Ach ja, wenn wir gerade beim Thema sind: Ich habe meine Winterpause gut überstanden und genieße den trockenen Frühling im Wald sehr. Leichter rennt es sich selten. Helles Grün, zarte Blätter überall. Und wie es duftet. Der Bärlauch scheint nichts besseres zu tun zu haben. Und die frischen Äpfel auf den Wegen. Naja, duften ist anders, aber schlimm ist der Pferdedung ja nicht.

Eklig hingegen die aufschwärmenden schwarzen Fliegen, welche ich zuerst im Schweiße meines Angesichts als liebliche Elfen deutete, beim durchrennen der Schwärme aber eindeutig als knochentrockene Zweiflügler identifizieren musste. Das Problem an Fliegen im Mund: Wenn man sie zerbeißt, schmecken sie furchtbar – schluckt man sie ungekaut, so schaffen es immer ein paar, am Halszäpfchen hochzukrabbeln und einen Hustenreiz zu verursachen. Eigentlich spielt es keine Rolle: beim joggen stören sie. Besonders wenn sie aus vorgenannten Pferdeäpfeln hochfliegen …

Ob sich Profijogger auch mit solchen Problemen herumschlagen? Wir werden es wohl nie erfahren.

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