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Tag: Prinzessin

Das Märchen von Dornröschen kennen wohl alle. Das Offizielle. Dornröschen wird verflucht und soll an ihrem fünfzehnten Geburtstag sterben. Nur dank des zwölften Wunsches wurde der Fluch abgeschwächt und in einen hundertjährigen Schlaf umgewandelt. So die Geschichte aus dem Buch der Gebrüder Grimm.

Ich habe aber herausgefunden, dass dieses Märchen so nicht stimmt und die Realität anders ist!

Der Wunsch der zwölften Weisen war: Dornröschen sollte schlafen, bis sie durch einen Kuss erweckt wird oder nach 100 Jahren selbst erwachen …

Zu dieser Zeit las man Bücher und Zeitungen gab es nicht. Nachrichten verbreiteten sich viel langsamer und deshalb lag Dornröschen ein Jahr unberührt. Danach machten sich die Männer auf, Dornröschen zu erwecken. Aber keiner schaffte es, sie zu küssen! Nicht die Dornen, nicht die Mauern waren das Problem – es war ihr Mundgeruch! Bereits nach einer Nacht müffelt der Atem eines Menschen, dass man ihn erst nach dem Zähneputzen küssen mag … wie wird das wohl nach einem Jahr sein? Na also …

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Es war einmal ein verzauberter Prinz, der täglich auf einem Seerosenblatt sass und den Schlossteich beobachtete. Sehnsüchtig schaute er der Prinzessin zu, welche im Park spielte. Wenn sie ihn doch nur mal eine küssen würde, dachte er. Eines Tages spielte die Königstochter am Teich. Aufgeregt quakte der Frosch. “Quak, quak! Ich bin ein verzauberter Prinz, küss mich und erlöse mich vom Fluch! Quak!” Die Prinzessin hörte das Quaken und kamen näher. Endlich entdeckten sie den Frosch. Schnell hob sie ein paar Steine auf und versuchte den Frosch zu treffen. Getroffen von einem Kiesel, hüpfte er ins Wasser und versteckte sich unter den Seerosen. Die Tochter des Gärtners, welche ihrem Vater half, die Rosen zurückzuschneiden, hatte bemerkt, was sich abspielte. Sie ging zu der Prinzessin und befahl ihr, aufzuhören. Die Königstochter lachte sie aus. Aber sie ging wieder zum Schloss zurück. Die Gärtnertochter stieg ins Wasser und suchte den Frosch. Als sie ihn fand, hob sie ihn hoch und küsste ihn. Als sie ihn auf ein Seerosenplatt ablegte, verwandelte er sich in einen Prinzen zurück. Bald darauf heirateten sie und lebten fortan glücklich und zufrieden zusammen.

Und die Moral von der Geschichte?

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Ja, schon klar: Prinzessinnen sind schön und leben in einem Schloss. Und böse Hexen wollen sie in alten Türmen gefangen halten. Ist es wirklich so? Oder haben wir einfach die Vorstellung im Kopf, dass es so sein muss? Vergessen wir einmal (fast) alles, was wir über Hexen und Prinzessinnen wissen! Lösen wir uns von Traumwelten! Denken wir um! weiter lesen…

Es war einmal ein Frosch und eine Prinzessin, die trafen sich jeden Tag am Teich. Der Frosch glaubte nicht mehr, jemals in seinem Leben eine Prinzessin kennenzulernen. Die Prinzessin ihrerseits, wohlbehütet aufgewachsen, hatte noch nie von einem verzauberten Prinzen gehört. Die beiden verstanden sich sehr gut und freuten sich immer auf den nächsten Tag. Auf eine neue Begegnung und lustige Geschichten, spielen und lachen. In einer einsamen Nacht fiel es dem Frosch plötzlich ein! Könnte es sein, dass dieses reizende Mädchen eine Prinzessin ist? Er plante, sie bald einmal zu küssen! Viele Tage vergingen, er traute sich nicht. Jede nur erdenkliche Ausrede benutzte er; zu früh, zu nass, Zähne nicht geputzt … Aber heute sollte es nun passieren!

Tja, liebe Leser, nun muss ich kurz unterbrechen! Es gibt immer mehr als eine Lösung, mehr als einen Weg, mehr als eine Sichtweise. Deshalb hat diese Geschichte zwei Fortsetzungen: weiter lesen…

Es war einmal ein Frosch, der lebte in einem Teich in der Nähe eines Schlosses. Er fühlte sich einsam, sonst war er aber recht zufrieden mit seinem Leben. Er träumte davon, dass ihn eine Prinzezzin küssen  würde und er sich in einen Prinzen zurückverwandeln könnte.
Viele junge Damen aus der Umgebung kamen an den Teich. weiter lesen…

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