Zum Inhalt springen

Archiv

Tag: Politik

Kaum tut mal einer etwas, schon sind die linken Politiker empört! Typisch Schweiz.

Eine brisante Karte von Armeechef André Blattmann zeigt Risikoländer in Europa. Gefährdet sind demnach auch Italien und Frankreich. Linke Sicherheitspolitiker reagieren entsetzt.

Da stellen sich für mich doch ein paar Fragen:

Ist es wirklich die Aufgabe eines Armeechefs, die Risiken für eine Weltmacht wie die Schweiz zu erstellen?

Seit wann gibt es linke Sicherheitspolitiker?

Seit wann kann man Links und Sicherheit im gleichen Satz verwenden?

Und wer um alles in der Welt ist André Blattmann?

 

Ich würde ja nichts sagen, wenn die Karte, die dieser Mann da zusammengestellt hat, die wirklichen Gefahren zeigen würde! Die Gefahr kommt aus Deutschland, wie die Schlagzeile von Tagesanzeiger online von heute zeigt:

Guido Westerwelle schiesst zurueck

Und dies, bevor wir die Gefahr überhaupt erkannt haben …

 

Er sieht sich als Opfer des «linken Zeitgeists».

Ja, wie jetzt? Oder sind die linken Sicherheitspolitiker entsetzt, weil Blattmann Deutschland nicht als Gefahr gesehen hat? Oder ist Westerwelle sauer, weil wir ihn übersehen haben? Soll mal einer behaupten, Politik sei einfach …

In letzter Zeit entstehen in der Schweiz mehr Parteien als in den letzten 50 Jahren zusammen. Und immer kann man sagen: Super, endlich mal etwas Neues. Eine Alternative. Und immer auch mit wirklich wichtigen Zielen. Bis man genauer hinsieht …

Ziele sind unter anderem die Förderung des freien Zugangs zu Wissen und Kultur, die Stärkung der Bürgerrechte und der Privatsphäre, ein transparenter Staat und die Bekämpfung von Medienverboten und Zensur.

So werden die Ziele der Piratenpartei Schweiz genannt. Es ist dringend notwendig, Medienverbote zu bekämpfen. Klar. Ist auch sehr einfach, in der Schweiz. Da kann man nach einem Jahr Bilanz ziehen und feststellen: Faktisch existieren keine Medienverbote. Nicht dass dies jetzt Anders wäre … Vielleicht haben diese Menschen keinen Zugang zu den Rechtsbüchern der Schweiz; dort wäre nachzulesen, dass die Meinungs- und Medienfreiheit sichergestellt ist. Vielleicht werde diese Freiheiten nicht immer ganz umgesetzt – aber mir persönlich ist keine einzige Behinderung bekannt. Sollte es aber so sein, so wäre dies ganz sicher nicht die Aufgabe einer Partei … Egal. (In China hätte eine solche Partei vermutlich nicht einmal die Gründungsversammlung erlebt …)

Die Piratenpartei der Schweiz wird sich eh mehr mit dem Ausland auseinandersetzten müssen, als mit Innenpolitik!

Plötzlich Kriegsschiffe in Bern, Nato Kampftruppen im Bundeshaus. Vermutlich wären diese Piraten einfacher zu fassen, als jene vor den Küsten Somalias. Und wie es in der Weltpolitik ja üblich ist, packt man lieber die kleineren Probleme an, als die Grossen …

Ups, da fällt mir gerade ein: Ich bin ja gar nicht politisch!!! Hoffentlich werde ich jetzt nicht zensiert …

Endlich, genau rechtzeitig! Im April musste der letzte Bär im Berner Bärengraben eingeschläfert werden. Das Wahrzeichen von Bern leer. Und somit auch keine überzähligen Bären mehr. Und damit die aus dem 15. Jahrhundert stammende Tradition, Bärenfleisch in ausgesuchten Gaststätten zu essen, gerettet.

Der russische Präsident Medwedew brachte als Geschenk zwei junge Bären nach Bern. Mischa und Mascha heissen sie. Ich finde das schön.

weiter lesen…

Übel … wieder mal haben die Politiker ein kontroverses Thema am Radio diskutiert. Und das Fazit? Der Unsymphatischste, Unlogischste ist der Einzige, welcher die Thematik auf den Punkt bringt! Sogar die Moderatorin  wiederspricht jeder Logik, bekundet ganz klar ihre Meinung zum Thema – und liefert den Gegnern das beste Argument überhaupt.

Ich weiss, das Thema ist komplex.

Deshalb hier eine einfache Darstellung:

weiter lesen…

Ganz einfach erklärt:

Beispiel: Du hast Zahnschmerzen. Du gehst zum Zahnarzt. Wenn dieser Populist ist, so wird er dir sagen: “Ja, du hast Zahnschmerzen! Ich fühle mit dir, und hunderte andere auch! Dagegen müssen wir etwas tun! Zusammen! Wir alle! Mit einer medienwirksamen Aktion … wir könnten demonstrieren, eine Volksinitiative ergreiffen und Unterschriften sammeln! Dann kommen wir ins Fernsehen und alle Welt weiss, wir haben Zahnschmerzen! Bestimmt findet sich eine grosse Tageszeitung, welche dann mit 10 Zentimeter grossen Buchstaben auf der Titelseite schreibt: “Skandal! Die Zahnschmerzen müssen weg!” Und irgendwann muss sich die Regierung mit dem Thema befassen. Oder gar Politiker zurücktreten! Und dann werden wir eine neue Partei gründen und in die Regierung einziehen! …”

Genau so funktioniert Populismus … Zahnschmerzen? Natürlich gehen die nicht weg davon, aber du bist nicht alleine…

weiter lesen…

Medien

Jul 22

Naja, der Fall Nef ist in aller Munde, Augen, Ohren… ob er nun schuldig ist oder nicht, tragbar oder nicht ist mir sowas von egal…aber: Wie kann es sein, dass eine Zeitung Aktennotizen der Polizei (sollten es denn tatsächlich solche sein) bekommt?? weiter lesen…

Flattr