Ach ja, wieder so ein Tag. Warenlieferung, Arbeit ohne Ende. Wenig Kunden, bei schönem Wetter, klar. Regale auffüllen, Getränke stapeln, Salat befeuchten.
Und zwischendurch eine Kundin. Oder ein Kunde.
Der Laden, Selbstbedienung mit bedienter Käsetheke. Also muss ich meine vielfältigen Arbeiten gelegentlich unterbrechen und bedienen.
Bedienen bedeutet: Angefangene Arbeit so verlassen, dass niemand darüber stolpert, Hände waschen, abtrocknen, Kundenwunsch erfragen und das entsprechende Produkt aus der Theke nehmen, Stück abschneiden, einpacken, weitere Stücke verkaufen und verpacken. Messer waschen, Käse verpacken und wegräumen, Hände waschen und schliesslich an die Kasse zum einkassieren.
Soweit so gut.
Und dann kommt da jener Mann, nach Harz riechend. Schwere Arbeiterschuhe, Sägeschutzhose in Tannengrün. Waldarbeiter-Jacke, Sägespähne im Haar. Ein stattlicher Mann. Gross und stark.



