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Tag: Kaffee

Ich weiss nicht, woran es liegt. Vielleicht, weil ich von hinten schöner bin, als von vorne … oder bin ich zu schnell? Immer schon vorbei?

Jedenfalls ist es eine Tatsache, dass ich im Laden immer von hinten angesprochen werde und nicht von vorne. Egal, ob von Kunden oder von Mitarbeitern.

Die Leute schauen mich an, manche grinsen, manche nicken, manche lächeln, manche schauen weg. Und kaum bin ich 5 Meter weit weg, rufen sie mir etwas nach.

Nun, wer die Geschichten aus dem Dorfladen kennt, weiss: Es gibt Dinge, die sollte man nicht tun. Und die Liste dieser Dinge wird länger und länger … Mich von hinten ansprechen ist nicht erst seit gestern auf der Liste.

"Sie, darf ich Sie etwas fragen?" hörte ich eine Stimme aus dem Hintergrund.

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Ich gebe es zu: Mein Genussmittel ist Kaffee. Tee ist etwas gegen Krankheiten und Unwohlsein. Soweit ich gehört habe.

Neulich war ich auf einem Markt. Dort hatte es einen interessanten Stand, von welchem eine kräftige Duftwolke zu mir drang und meine Sinne kitzelte. Ich ging hin. Hunderte von Tüten mit Tee waren aufgereiht und luden zum schnuppern ein. Chai, Kashmiri Blend, Mandelblüte, Lotus … Kräutertee, Schwarztee, Früchtetee, Grüntee, Mischungen … Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Verkäufer, ein netter, junger Mann, welcher mehr nach Hanf als nach Tee roch, in Sandalen und Wollmütze. Aber er wirkte sehr entspannt und war mit Leidenschaft dabei. Er erklärte mir alles, woher, wieviel und warum. Und er bot mit Muster an.

So kam es, dass ich mit einer Tüte

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Nun ist es also soweit. Ich bin ein Pendler. Und ich hasse es. Aber ich habe zwei Möglichkeiten: Ich kann mich ärgern oder ich kann mir etwas Positives suchen. Ärgern, wissen wir alle, kostet in erster Linie Energie … Und zwar die eigene … Ich mag aber keine Energie verschwenden … Also nutze ich die Zeit zum schreiben.

Heute Morgen war es speziell weil neu; ich wusste zwar theoretisch, wo ich wann sein werde, ober eben nur theoretisch … Mein grösster Ärger heute morgen (und die kommenden Samstage): ich muss um 04(!):42 auf den ersten Zug, um nach rund vier Minuten eine Pause von fast 45 Minuten zu machen … Super Zeit! Menschen beobachten, Kaffee trinken … Und was habe ich beobachtet? Dunkelheit. Und einen menschenleeren Bahnhof … Ohne Kiosk, ohne Kaffee … Schwere Augen … (Penndler?) egal, ich habe es geschafft und den Zug erwischt. 35 Minuten fahren. 20 Minuten zum Umsteigen auf eine andere Bahn. Kein Thema: Der Fahrplan gibt 3 Minuten Fussweg an, das sollte sogar ich schaffen und Zeit für einen Kaffee haben … Aber wo fährt die Bahn? Bretzelkönig vor meiner Nase. Ich frage nach. “Axe!” lautet die Antwort des netten Herrn. “Axe? Ach so: Achse!” Aber welche Achse? Ich schaue mich um, entdecke Schienen … Eine Verbindungsachse? Schienenachse? Er wiederholt “Axe” und zeigt mir die Richtung. Dort steht ein Bähnchen … mein Bähnchen … Angeschrieben mit meinem Zielort und einer 18 … Ach so: achtzehn sollte seine Axe bedeuten! Ich beginne zu verstehen … Bahnhofdeutsch, 1. Lektion. Schliesslich erreiche ich meinen Arbeitsort, ohne Panne. Und immer noch ohne Kaffee … So werde ich pendeln nie mögen! Oder doch?

Wer mich kennt, weiss: Ich kann Speiseeis zu jeder Zeit geniessen. Egal ob zum Frühstück, als Hauptmahlzeit oder Dessert. Egal ob Winter oder Sommer. Nun, ich habe mich gefragt: Kann auch ich einmal genug haben? Wo ist die Grenze? Soviel sei vorweg verraten: Mein Limit ist sehr weit oben!

Vorbereitung ist bei solchen Experimenten wichtig. Den Tiefkühler habe ich gefüllt mit einigen Kübeln. Vanille, Erdbeere, Schokolade, Sorbet Citron, Pistazie. Und eine Kanne Kaffee.

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Fünf Jahre waren wir zusammen … und nun bist du gegangen! Wie schön waren die Stunden mit dir; so manchen Genuss hast du mir bereitet. Mich aufgewärmt an kalten Tagen, mir manche Mahlzeit ersetzt. Den Abend abgerundet und  sogar meine Gäste bewirtet. Ja, Höhen und Tiefen haben wir zusammen erlebt. Und ich habe dich gepflegt und gehätschelt … doch deine Krankheit wurde immer schlimmer …

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Endlich ein Problem des Alltags gelöst: Der Ständerat hat beschlossen, dass zur Sanierung der Arbeitslosenversicherung, auch Akademiker einen Job im Gastgewerbe akzeptieren müssen. So abwegig ist der Gedanke an sich nicht; viele verdienen sich während des Studiums etwas im Gastgewerbe dazu. Also bringen sie schon mal mehr Erfahrung als Kellner mit, als beispielsweise als Arzt.

Und was noch wichtiger ist: Ich muss nicht mehr nachdenken, ob ich nun Fräulein, Service, Kellner, bestellen oder bezahlen rufe; nein, ich kann jetzt Herr Doktor rufen!

Allerdings frage ich mich,ob es sich nicht ungünstig auf eine Laufbahn auswirken könnte, wenn jemand zwei Jahre nach dem Studium im Gastgewerbe gearbeitet hat … Eine Qualifikation als Assistenzarzt ist es sicher nicht … 

Arbeitslos wird man nur, wenn es auf einem Sektor zu viele Arbeitnehmer hat. Solchen Ärzten bleibt nur die eigene Praxis. Nachdem die Ärzte nun nicht mehr Medikamente verkaufen sollen um die Preise nicht weiter in die Höhe zu treiben, werden sie vielleicht ein Restaurant oder Bistro integrieren. Verkaufen dann einfach Kaffee und Speisen in der Praxis … So gesehen macht mir die Entwicklung angst … Kaffeepreise explodieren …

Andererseits: wenn mir der Arzt ein Menü verschreibt, übernimmt es die Krankenkasse? Ich werde die Entwicklung weiter beobachten! …

Lieben Sie Fleisch? So richtig schönes, saftiges, blutrotes Rindfleisch? Oder ein schönes Stück fein durchzogenen Schweinehals? Berühren Sie gerne rohes Fleisch? Riechen Sie gerne daran? Nicht?? Dabei gibt es doch nichts Schöneres … für einen Metzger! Und genau das ist der springende Punkt: Warum um alles in der Welt werben Metzger immer mit rohem Fleisch?!? Ich verstehe es nicht! Warum werden Lastwagen mit rohem Fleisch tapeziert? Oder Firmenbeschriftungen mit rohen Fleischstücken verziert? Allenfalls mit einem Blatt Salbei oder Petersilie (als Serviervorschlag) dekoriert? weiter lesen…

Ich krieg die Krise! Kaffee ist alle … und das im Dorfladen!

Wer mich kennt, weiss: Ohne Kaffee geht gar nichts! Und weil ich Kaffee nicht einfach als Genussmittel sondern als Lebenselixier betrachte, habe ich mir vor einiger Zeit eine Nespresso -Maschine angeschafft. Ich will ja nicht wirklich Werbung für diese Firma machen, aber für mich ganz persönlich gibt es nichts Besseres.

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Wie schmeckt Tee am Besten? (Ja, klar, mir persönlich, wenn man statt Teeblättern Kaffeepulver anbrüht; aber das ist nicht, was ich jetzt meine …) In einer schönen Tasse serviert natürlich! Und wie könnte es anders sein: Im Dorfladen gibt es seit Neuestem eine Auswahl an schönem Porzellangeschirr aus China. Sündhaft teuer und schlicht im Design.

Ich befand mich in Gedanken irgendwo, arbeitstechnisch an einer Bestellung, als ich neben mir eine Frauenstimme zu ihrem Mann sagen hörte: „Die sind aber scheisslich!“ Seltsames Wort in meinem Laden. Ich hob meinen Kopf und beobachtete die beiden Personen. Sie hatte eine meiner Teetassen in der Hand und sagte wieder: „Scheisslich!“ weiter lesen…

Kaffee soll gut sein gegen Alzheimer? So konnte ich es heute lesen; schwarz auf weiss in der Gratispresse … nun, da will ich doch etwas für meine Gesundheit tun und nehme noch eine Tasse … 3 – 5 Tassen pro Tag haben bei den Testpersonen ein 60 – 65 % niedrigeres Alzheimerrisiko ergeben! Naja, so extrem ist das ja nun nicht … 60 – 65 ist für mein Verständnis noch immer recht nah bei 50. weiter lesen…

Ach, ich kann es nicht mehr hören … das soziale Gewissen der Welt … Mal dies, Mal jenes. Heute Umweltschutz. Jeder Politiker, jede Firma … alle versuchen über Umweltschutz berühmt zu werden!

Neulich habe ich mich für einen Weiterbildungskurs angemeldet und habe mich entschlossen, auch meinen Beitrag zu leisten und die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Als spontaner Mensch habe ich mir da keine grossen Gedanken gemacht, kurz überlegt, in welche Richtung der Zug fahren muss und eine Fahrkarte mit dem Zielort gelöst. weiter lesen…

Es gibt etwas, das wirklich schlimmer ist, als schlechter Kaffee: heisser, schlechter Kaffee … Sind sie schon mal mit verbrannter Zunge am Bahngeleise gestanden und haben gefroren? Der Zug nach Zürich war noch stärker besetzt als der Vorhergehende; ich stellte mich an die Wand, unmittelbar neben der Türe. Diese war immer noch offen und ein junger Mann hechtete gegen die offene Stelle im Zug; in der Hand einen Becher Kaffee. Es kam, wie es kommen musste: Er schüttete einen Teil der Brühe über meine Schuhe, einen Teil an meine Hose. Ich freute mich nicht darüber … weiter lesen…

Ich find das doch super! Alle reden immer von Zusatzgeschäften… ein Telefonanbieter macht es nun: Es gibt zu einem Handy gratis dazu, nein, kein Autoladekabel, kein Kopfhörer und auch kein Handycover…nein, es gibt eine Kaffeemaschine dazu! Ist das nicht super? weiter lesen…

Es gibt Tage, da weiss man um 8 Uhr bereits, besser kann dieser Tag nicht werden. Die Ladentüre ging auf und mir blieb der Atem weg … sie war aus Zucker … glaubte ich weiter lesen…

Es gibt Tage, da weisst du um Acht Uhr bereits, es kann nicht schlimmer kommen … und ob es das kann … Genau so ein Tag war es, als ein Mann zu Türe hereintrat und einen grossen, breiten Schatten machte. weiter lesen…

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