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Tag: Jogging

Schon mal an einem nassen Hund gerochen? Und schon mal nassen Wald? Der Unterschied könnte nicht grösser sein! Als ich heute Mittag durch den Wald lief, viel mir auf, wie vielfältig die Gerüche im frisch gewaschenen Wald doch sind. Lehmige Erde, Tannenharz, Brombeerbüsche, Brennnesseln, Blumen und Sägespäne … Herrlich, so durchzuatmen und die Gerüche zu identifizieren. Nach dem Wald kam das Wohnquartier. Mittagszeit. Nicht weniger spannend: Es roch nach Gebratenem, nach Gewürztem, nach Verbranntem und nach Gebackenem. Manches Haus lockte, einige vertrieben mich … Ich lief weiter.

Menschen begegneten mir, fuhren nach Hause, zum essen … wenn die wüssten, was sie erwartet …

Vergleichbar mit einem Happy Meal – viele Kinder freuen sich am Spielzeug … und manche Jungs erhalten Puppen. Ich wünschte ihnen jedenfalls einen guten Appetit und grinste innerlich …

Der Regen hatte wieder begonnen und kurz vor meiner Wohnung ein Hund. Ein nasser Hund. Und ich wünschte mir den Wald zurück … oder wenigstens das Wohnquartier. 

Ich hab’s geschafft! Ziemlich genau einen Monat nach Trainingsbeginn habe ich zum ersten Mal in meinem Leben 30 Minuten Jogging am Stück geschafft!

Für alle, die dies auch schaffen wollen, hier mein Aufbautraining.

Ausgangslage war ein Trainingsprogram aus der Zeitschrift fitforfun.

1. Tag:Achtmal drei Minuten locker joggen, dazwischen je zwei Minuten Gehpause.

3. Tag:Sechsmal fünf Minuten locker joggen, dazwischen je zwei Minuten Gehpause.

5. Tag:Fünfmal sechs Minuten joggen, dazwischen je drei Minuten Gehpause.

7. Tag:Viermal acht Minuten locker joggen, dazwischen je drei Minuten Gehpause.

9.Tag:Dreimal zehn Minuten locker joggen, dazwischen je vier Minuten Gehpause.

11. Tag:Zweimal 15 Minuten locker joggen, dazwischen vier Minuten Gehpause.

13. Tag:Es ist so weit: 30 Minuten Joggen am Stück!

 

Achtung, ich sag’s gleich vorweg: Das Program mag für einen 20-jährigen Menschen realistisch sein. Einem 40-jährigen Sportabstinenzler ist Frust programmiert. Ich habe das Training deshalb für mich angepasst und siehe da: Ich bin nach 4 Wochen soweit, meine 30 Minuten zu laufen, ohne Muskelkater, ohne Krämpfe und nicht am Ende meiner Kräfte. Ich werde in den nächsten Tagen locker eine Minute pro Trainingstag anhängen können.

Mein Geheimnis:

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Ich hätte nie gedacht, dass Jogging derart aufwändig ist. Also nicht grundsätzlich, aber in den Details. Dass die Schuhe und die Socken sehr wichtig sind, habe ich schnell herausgefunden und bei einem Beratungsgespräch im Sportgeschäft auch schnell eine Lösung gefunden. Seither quälen mich die Füsse nicht mehr. Eigentlich könnte ich sagen: Die Beine sind jetzt gut versorgt und stellen keinen Grund mehr dar, mein Training aufzugeben. Das Hosenproblem habe ich zwischenzeitlich auch gelöst – mein Knackarsch steckt in Laufhosen und kann sich auf der Strecke sehen lassen. Natürlich wird er mit einem langen Shirt kaschiert …

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Meine App fürs Jogging! RunKeeper Pro ermöglicht mir, mein Trainingsprogram zusammenzustellen und akustisch anzuleiten. Beispiel: 6 Minuten laufen, 3 Minuten gehen, fünf mal wiederholen.

Das erstellen eines Workouts ist simpel einfach. Über das GPS Signal wird automatisch die zurückgelegte Strecke aufgezeichnet und die Geschwindigkeit ermittelt. Wahlweise kann man sich in regelmässigen Zeitabständen oder  Distanzen die aktuellen Daten mitteilen lassen. Zudem kann man die Musiksammlung und die Playlisten von iPod verwenden. Am Ende des Trainings erhält man eine Übersicht über den Trainingsverlauf und die zurückgelegte Strecke. weiter lesen…

Aller Anfang ist schwer, ein bekanntes Sprichwort. Damit tröste ich mich schon lange über den Beginn meines Lauftrainings. Oder vertröste …

Heute ist es nun soweit. Mein Trainingsplan steht, 8×3 Minuten laufen, jeweils 2 Minuten Gehpause dazwischen. Entsprechend Musik auf das Iphone gepackt, sportliche Kleidung angezogen und Turnschuhe … öhm … ich weiss, dass ich welche besitze. Schliesslich finde ich sie auch und naja … keine Ausrede mehr …

Die ersten drei Minuten sind einfach. Ziemlich. Schliesslich finde ich die Playliste, welche ich angelegt hatte und ich beginne zu laufen. Drei Minuten. Und als das Dreiminutenstück zu ende ist, startet es gleich wieder, anstatt mit dem Zweiminutenlied die Gehpause anzuzeigen. Egal. Meine Pausenzeit verbringe ich am Gerät und schliesslich kann ich die Wiedergabeliste wieder starten. Und meinen Lauf fortsetzen.

Schwere Beine, Augenbrennen vom Schweiss und Kampf mit Frottiertuch und Ohrstöpseln prägen meine zweite Dreiminutenphase.

Endlich folgte die zweite Gehpause. Während dieser überlege ich mir, welchen Weg ich wohl nehmen könnte. Vom Quartier weg oder gleich wieder in die Wohnung? Nee … so einfach gebe ich nicht auf. Übel nur, dass die Gehpausen immer so schnell vorbei sind und ich wieder rennen muss.

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Ich habe es ja schon immer gesagt! Joggen ist ungesund! Nun ist es erwiesen: Joggen ist sogar gefährlich und gefährdet mehr Menschen durch “Passivjogging” als bisher angenommen. Folgende Meldung beweisst es:

Jogger auf Aarebrücke lösen kleine Erdbeben aus

Bern – Die Stadt Bern hat festgestellt, dass Jogger kleine Erdbeben auslösen, wenn sie über einen Fussgängersteg beim Tierpark Dählhölzli rennen. Um die Belastung der Brücke besser einschätzen zu können, nimmt sie nun Messungen vor.

ht / Quelle: sda / Mittwoch, 21. Oktober 2009 / 15:17 h

Für diese Messungen sperrt sie den Schönausteg kommende Woche an drei Tagen tagsüber, wie das städtische Tiefbauamt mitteilte. Nach Vorliegen der Resultate wollen die Behörden entscheiden, ob es an der 103 Jahre alten Brücke Verstärkungsmassnahmen braucht. Derzeit besteht keine Gefahr.

gefunden bei: nachrichten.ch

So verwundert mich auch die Meldung zu Kalifornien nicht: weiter lesen…

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