Es war einmal ein verzauberter Prinz, der täglich auf einem Seerosenblatt sass und den Schlossteich beobachtete. Sehnsüchtig schaute er der Prinzessin zu, welche im Park spielte. Wenn sie ihn doch nur mal eine küssen würde, dachte er. Eines Tages spielte die Königstochter am Teich. Aufgeregt quakte der Frosch. “Quak, quak! Ich bin ein verzauberter Prinz, küss mich und erlöse mich vom Fluch! Quak!” Die Prinzessin hörte das Quaken und kamen näher. Endlich entdeckten sie den Frosch. Schnell hob sie ein paar Steine auf und versuchte den Frosch zu treffen. Getroffen von einem Kiesel, hüpfte er ins Wasser und versteckte sich unter den Seerosen. Die Tochter des Gärtners, welche ihrem Vater half, die Rosen zurückzuschneiden, hatte bemerkt, was sich abspielte. Sie ging zu der Prinzessin und befahl ihr, aufzuhören. Die Königstochter lachte sie aus. Aber sie ging wieder zum Schloss zurück. Die Gärtnertochter stieg ins Wasser und suchte den Frosch. Als sie ihn fand, hob sie ihn hoch und küsste ihn. Als sie ihn auf ein Seerosenplatt ablegte, verwandelte er sich in einen Prinzen zurück. Bald darauf heirateten sie und lebten fortan glücklich und zufrieden zusammen.
Und die Moral von der Geschichte?



