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Tag: Dorfladen

Genau so stelle ich mir das Leben vor.

Seit 25 Jahren verheiratet. Sie dominant. Er weichgespülter Waschlappen. Glücklich. Er arbeitet, sie ist zuhause, obwohl die Kinder schon ausgeflogen sind.

Samstagnachmittag, halb drei im Dorfladen. Er: „Schatz, hast du die schönen Mangos gesehen? So eine möchte ich!” „Nein, wir haben gestern eingekauft, heute kaufen wir nichts!” Ich schluckte leer. Er auch. Ich kratzte mich am Kopf. Es gibt zwei Dinge, welche ich nicht verstanden habe. Ich versuchte es mit nachdenken. Nein, logisch wurde es nicht! weiter lesen…

Viele Dorfladenbesitzer engagieren sich in Vereinen oder machen gemeinnützige Arbeiten. Nicht zuletzt, um bei grösseren Anlässen der Lieferant zu sein! Vereinsmeierei liegt mir weniger, und so habe ich mich entschlossen, am Nikolaustag den Klaus zu machen.

Ich habe mir als ein wunderschönes Kostüm besorgt; langer, roter Mantel mit Kapuze, dichter Bart und weisse Handschuhe. Die kräftige Figur hat mir die Natur (oder die Schokolade) gegeben. So kam es, dass ich für Auftritte als Nikolaus gemietet werden konnte. Ausgerüstet mit einem grossen Jutesack, einem dicken Buch und einer Rute, machte ich mich auf den Weg. weiter lesen…

Es gibt Menschen, die können etwas, was andere nicht können. In meinem Fall ist es fast alles Handwerkliche … was ich nicht kann! Ich habe zwar die Idee, wie etwas sein sollte, aus welchem Material und ich weiss, wo man das Material bekommt. weiter lesen…

Mitarbeiterinnen neigen manchmal dazu, sich nicht genau so zu verhalten, wie man es erwartet. Das musste ich schon oft feststellen! Naja, über Intelligenz braucht man ja nicht zu diskutieren weiter lesen…

Als privater Dorfladen wird man auch gelegentlich von Aussendienstmitarbeitern heim … ähm … besucht.. Ich unterscheide da in zwei Kategorien: die Guten und die Andern. weiter lesen…

Erinnern sie sich an die alte Kaffeemühle, welche immer im Dorfladen steht? Vor fünfundzwanzig Jahren zum letzten Mal gereinigt, vor fünf Jahren zuletzt benutzt.. weiter lesen…

Immer wieder gibt es Anlässe, welche von Lehrern organisiert werden – Sommerlager, Skilager, Pfingstlager und was weiss ich alles.. Solche Anlässe sind für einen Dorfladen eine interessante Herausforderung! weiter lesen…

An manchen Tagen kommen die Frauen mit ihren Kindern in den Laden; normalerweise mit den ganz Kleinen. Man kann Kinder in zwei Gruppen einteilen: weiter lesen…

Wann ist jemand prominent? Wenn jemand etwas geleistet hat? Nein, das tun viele und sind deshalb noch nicht Promis. Wenn jemand schön ist? Nein, das ist die Voraussetzung, um ins Fernsehen zu kommen weiter lesen…

Sie kennen das sicher auch: Waschmittel kauft man immer zum Aktionspreis. Es gibt zwei Typen Waschmittelkunden: Die einen Kaufen immer das Aktionsangebot, Abwechslung macht das Leben süss. weiter lesen…

Toll; endlich haben es die ersten Schweizer Grossverteiler geschafft, so billig zu sein, wie die Deutschen. Genau zur richtigen Zeit, eine Vielzahl der Bevölkerung hat seine Geschmacksnerven schon derart mit Schrott strapaziert, dass sie echte Produkte gar nicht mehr wahrnehmen können. weiter lesen…

Irgendwann braucht jeder etwas Urlaub; abschalten, nichts müssen, am Morgen ausschlafen … auch ich! Ich hatte meine Ferien lange geplant. Das heisst in meinem Fall: Ich hatte mir vorgenommen, im Sommer zwei Wochen nicht zu arbeiten. weiter lesen…

Ich liebe Werbegeschenke! Interessanterweise machen immer wieder viele Firmen das Gleiche zur gleichen Zeit; ein paar Jahre war es üblich, dass die Firmen Ende Jahr einen Umsatzbonus zahlten. Irgendwann erhielt man von überall die Autobahnvignette geschenkt weiter lesen…

Jeder Laden, egal ob Dorfladen oder Supermarkt, kennt sie, die Ladenhüter! Das sind Artikel ohne Verfalldatum, welche über Generationen von Ladenbesitzer oder Filialleiter weiter „vererbt” werden, ohne dass sie verkauft werden könnten. weiter lesen…

Als offener, innovativer Jungunternehmer, besichtige ich natürlich gelegentlich Ladenkonzepte der Konkurrenz. Und viele Ideen für den Laden bekomme ich auch, wenn ich artfremde Geschäfte besichtige. Deshalb habe ich kürzlich ein Einkaufszentrum in der Nähe von Zürich besucht und mich genau umgesehen. weiter lesen…

Unser Dorfladen steht in einer Touristenregion; wer hier arbeitet, spricht nebst Deutsch mindestens französisch, englisch, italienisch, spanisch und japanisch..naja, mir persönlich kommt alles etwas spanisch vor und spanisch spreche ich auch nicht … weiter lesen…

Überall, wo es Menschen gibt, gibt es Aner und Oten. Was das ist? Ein reicher Einwohner eins Ortes: Wer in Bern wohnt und reich ist, ist entweder ein Bernianer oder ein Berniot. Ein Aner ist ein Reicher, der das Geld aus Familientradition in grösseren Mengen hat, als das Durchschnittsmensch. weiter lesen…

Immer, wenn mehrere Menschen in einer entspannten Atmosphäre zusammen kommen, werden Witze erzählt. So ist es im Dorfladen natürlich auch. Ich habe aber festgestellt, dass es, je nach Situation, ganz andere Witze sind! weiter lesen…

Als ich meinen ersten Laden kaufen wollte, habe ich mich darum bemüht, Geld von einer Bank zu bekommen. In der Schweiz, so dachte ich, wo es mehr Banken als Kühe gibt, sollte das doch kein Problem sein.. weiter lesen…

Ich liebe Biokunden, ganz im Ernst! Selten eine Kundengruppe (Kundensegment habe ich auf einem Managementseminar mal gelernt) (ja, auch ich als Basisintellektueller kenne solche Wörter!) widerspricht sich an den eigenen Argumenten selbst. Ich habe begonnen, dieses Kundensegment in drei Kategorien einzuteilen – die Echten, die Richtigen und die Überzeugten. weiter lesen…

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