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Tag: Auto

Wieder mal ist es cool, bio zu sein! Oder öko zu fahren.

Es gibt bekanntlich Dinge, die ich nicht ausstehen kann … eines davon ist: Wenn Menschen predigen, was gut für mich sei und erwarten, dass ich gleiches tue …

Muss ich bio sein, um ein guter Mensch zu sein? Oder bin ich ein Sünder, wenn ich konventionell produzierte Waren kaufe? Oder bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich ein Produkt mit zuviel Zucker und Fett kaufe?

Wie wär’s denn mit einer neuen Kennzeichnung? Zum Beispiel:Vernünftig!

Biohonig aus Honduras ist jedenfalls aus meiner Sicht weniger ökologisch als ein konventionell produzierter aus dem Inland!

Oder warum soll ich ein Elektroauto fahren?

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Manchmal ist es eigenartig. Es gibt wirklich Menschen, welche glauben, Ihr Auto kostet nichts. So wie jener Typ neulich, welcher mir seinen aufgemotzten Opel Omega vorführte. BMW Motor. Lächelnd meinen Corsa bestaunend. Sagte ich lächelnd? Mitleidig wäre wohl treffender …

Er habe nie Probleme mit seinem Auto gehabt, keine Kosten, kein gar nichts. Naja, ausser zwei Ventilen für je 800.00. Und so weiter. Nach wenigen Minuten kam bei seinen Aufzählungen etwa der Kaufpreis meines Kleinwagens zusammen. Aber nein, sein Auto war das Beste überhaupt …

Woran liegt es wohl, dass manche Menschen die Wahrheit auf eine ganz andere Weise sehen, als ich? Angst vor der Realität?

Wenn wir ehrlich sind, kosten unsere Fahrzeuge Unsummen. Wenn man es verkauft, legt man drauf, wenn man es kauft, bekommt man keinen Rabatt. Und dazu kommen Reparaturen. Wirkliche Schnäppchen machen immer nur die Anderen.

Erzählen sie jedenfalls. Ich glaube, es ist ähnlich wie das Märchen vom Schmerz beim Tätowieren. Jeder erzählt, wie schlimm es ist, aber die meisten lassen sich noch ein zweites Bild in die Haut stechen … und die untätowierten glauben’s …

Egal, ich lächle künftig auch nur noch, wenn mir jemand erzählt, er habe das doppelte des Wertes beim Verkauf seines Wagens erhalten … und freue mich, dass ich wenigstens einen Drittel des Wertes für meinen Corsa erhalten habe …

Ich gebe es zu! Ich mag Gewerbeausstellungen. Sie gehören hierzulande zum Herbst wie Maroni und Nebel. Das lokale Gewerbe zeigt, was hergestellt, gehandelt oder angeboten wird. Die Betriebe putzen sich heraus, man sieht die Menschen dahinter und kann erleben, wie auch Kleinstunternehmen kreativ die Kunden anlocken.

Soweit so gut. Sonnenschein. Herbstlicht. Und wie gesagt: Gewerbeausstellung. Ich los, zu Fuss – schliesslich will ich das Auto gewinnen aus der Tombola. Auf dem Ausstellungsgelände duftet es nach Bratwurst und Gebäck. Bereits nach 5 Metern die Losverkäufer. 10 Stück, drei davon eine Nummer; leider keine spektakuläre, vermutlich nicht das Auto. Wir werden sehen.

Die Stände sind gut besucht. Naja, steht ja auch überall eine Weinflasche auf dem Tisch … Schön, Blumendekoration, diverse Geräte und Maschinen. Gibt es hier nur Sanitärinstallateure und Bauunternehmen? Ich verlasse die Halle. Autoausstellung. Viele Wagen, auch der Tombolapreis. Die Autoverkäufer? Nein, ich finde keinen. Egal, ich hätte ja auch kein’s gekauft, schliesslich werde ich ein Auto gewinnen. Aber wenn ich mir vorstelle, welchen Aufwand die Firmen betrieben haben, die Fahrzeuge hinzustellen, anzuschreiben, zu putzen und nach den zwei Tagen wieder zurückzunehmen, so hätte ich doch erwartet, dass jemand zumindest versuchen möchte, etwas zu verkaufen.

Und nun?

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Langsam werde ich wirklich alt! Bisher kannte ich die Meisten technischen Innovationen, bevor sie eine grosse Öffentlichkeit kannte. Scheinbar ist es jetzt zu schnell …

Folgende Geschichte (leider wahr!) hat sich soeben zugetragen: Ich habe meinen Posteingang auf E-Mails überprüft und etwas spannendes entdeckt:

Sind Sie Herr Urs Jenni aus XXX?

Dann freuen Sie sich, den die zu Ihnen gehörende E-Mail Adresse
urs.jenni@wortsucht.ch wurde für die offizielle Hybrid-Auto-Verlosung 2009.
ausgewählt!
Welches Hybrid-Auto wählen Sie?

Ich darf wählen zwischen Toyota und Honda … mir egal, Hauptsache ein neues Auto gewinnen!

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Ach, wie sind manche Menschen undankbar …! Gemäss Schlagzeilen der Boulevardpresse wollte ein 11-jähriges Mädchen von Enrique Iglesias ein Autogramm und dabei soll ihr der Sänger mit dem Auto über den Fuss gefahren sein … Und nun verklagte die Mutter Enrique auf Schadenersatz … Aber eigentlich hat das Mädchen viel mehr als ein Autogramm erhalten – nämlich eine Autotonne … Aber eben; die Menschen sind undankbar …!

Ich überbeisse wieder mal! Das gibt’s doch nicht! Heute Morgen im Radio: Die Fleischindustrie hat ein Problem, welches in nächster Zeit das Fleisch verteuern wird! Infolge der Wirtschaftskrise und die in diesem Zusammenhang rückläufige Nachfrage nach Leder für die Automobilindustrie, führt zum Umstand, dass die Kuhhäute für teures Geld verbrannt werden müssen, anstatt wie bisher für 60.00 pro Haut verkauft zu werden … Ja, geht’s noch?

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Jaja, es ist eine lange Tradition und wir sind alle ein bisschen Stolz darauf: Wir Schweizer haben die schönsten Nummernschilder der Welt! Jeder Kanton sein Wappen drauf (In Farbe!!) und das Schweizer Kreuz. Dazu in Buchstaben die Kantonsabkürzung und eine bis zu sechs Ziffern lange Nummer.

Und nun das: Die Nummern gehen aus, weil zuviele Fahrzeuge eingelöst sind! Pro Kanton 999 999 Nummern reichen nicht! weiter lesen…

Unser Dorfladen lebt ganz bestimmt auch von den Senioren, diese sind nicht mehr so mobil wie die Jüngeren und schätzen es, ganz nah einkaufen zu können und nicht in die Stadt zu müssen; einige fahren allerdings immer noch selber und sind gerade deshalb froh, nicht in die Stadt zu müssen! (Oder sind die, welche in die Stadt fahren auf der Flucht vor den im Dorf fahrenden Rentnern? weiter lesen…

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