Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Typisch

Ich hätte nie gedacht, dass Jogging derart aufwändig ist. Also nicht grundsätzlich, aber in den Details. Dass die Schuhe und die Socken sehr wichtig sind, habe ich schnell herausgefunden und bei einem Beratungsgespräch im Sportgeschäft auch schnell eine Lösung gefunden. Seither quälen mich die Füsse nicht mehr. Eigentlich könnte ich sagen: Die Beine sind jetzt gut versorgt und stellen keinen Grund mehr dar, mein Training aufzugeben. Das Hosenproblem habe ich zwischenzeitlich auch gelöst – mein Knackarsch steckt in Laufhosen und kann sich auf der Strecke sehen lassen. Natürlich wird er mit einem langen Shirt kaschiert …

weiter lesen…

Allen Unkenrufen zum Trotz: Ich jogge immer noch regelmässig! Zwei mal pro Woche.

Und: Ich mag immer mehr und immer weiter! Und ich habe 2 Kilo Gewicht verloren, innerhalb von 2 Wochen, ohne auf gutes Essen zu verzichten und Süssigkeiten geniesse ich immer noch.

Meine bisherigen Erkenntnisse:

Jogging braucht lediglich Zeit und gute Schuhe!

Gute Joggingschuhe kosten etwa gleich viel, wie ein halbes Jahr Fitness- Center!

Das iPhone ist mit einer guten App ein toller Trainingsbegleiter!

Motörhead ist ein schlechter Trainingsbegleiter.

 

Ich trainiere jetzt mit RunKeeper. Nebst dem geführten Trainingsprogram kann ich dort eine beliebige Musiksammlung laufen lassen. Das finde ich toll. Naja, mit einer Einschränkung: Wenn der Musikgeschmack derart breit gefächert ist, wie meiner, so kann das ein Problem werden.

Ich stellte also auf “All Music” und lief los.

weiter lesen…

Aller Anfang ist schwer, ein bekanntes Sprichwort. Damit tröste ich mich schon lange über den Beginn meines Lauftrainings. Oder vertröste …

Heute ist es nun soweit. Mein Trainingsplan steht, 8×3 Minuten laufen, jeweils 2 Minuten Gehpause dazwischen. Entsprechend Musik auf das Iphone gepackt, sportliche Kleidung angezogen und Turnschuhe … öhm … ich weiss, dass ich welche besitze. Schliesslich finde ich sie auch und naja … keine Ausrede mehr …

Die ersten drei Minuten sind einfach. Ziemlich. Schliesslich finde ich die Playliste, welche ich angelegt hatte und ich beginne zu laufen. Drei Minuten. Und als das Dreiminutenstück zu ende ist, startet es gleich wieder, anstatt mit dem Zweiminutenlied die Gehpause anzuzeigen. Egal. Meine Pausenzeit verbringe ich am Gerät und schliesslich kann ich die Wiedergabeliste wieder starten. Und meinen Lauf fortsetzen.

Schwere Beine, Augenbrennen vom Schweiss und Kampf mit Frottiertuch und Ohrstöpseln prägen meine zweite Dreiminutenphase.

Endlich folgte die zweite Gehpause. Während dieser überlege ich mir, welchen Weg ich wohl nehmen könnte. Vom Quartier weg oder gleich wieder in die Wohnung? Nee … so einfach gebe ich nicht auf. Übel nur, dass die Gehpausen immer so schnell vorbei sind und ich wieder rennen muss.

weiter lesen…

Minger isch meh,  het Chrigu dänkt, woner a däm Morge id Chleider gschlüffe isch. Drum het er d Haubschueh nid bunge wie d Mueter gäng wider gseit het.

Er hets chum möge erwarte, ändlich chönne abzfahre. So schnäu wies nume isch gange, het er der Göppu vom Ätti us em Schöpfli greicht. Z Töri het er mit emne gäbige Stupf zubrätschet, dass es fasch us de Angeli gfloge wär. Mänge Angere wär ufgschtige u hätt afa trappe. Chrigu nid. Dä isch es paar Meter näb em Velo nachegsecklet u mit emne grosse Gump uf em Sattu glandet. Z Füdle het im gar e chli weh ta, aber das het er gar nid gmerkt. Anstatt am Strässli nah, isch Chrigu gredi dür d Matte ab gsirachnet. Das isch veiechli guet gang, bis er het wöue uf em Grienwäg abha.

Vilech häts Chrigu o nid uf d Schnätz gschlage, wenn er d Schueh hät bunge gha; aber der Bängu vom Rächte het sich fiinsüberlech im Zangrad verliiret u es isch nume e Frag vor Zyt gsi, dass er abgstige isch. Minger oder meh freiwiuig …

Der Dokter het o gmeint, weniger sig mängisch meh. Drum het er am Chrigu sis Chnöi mit es paar wenige Stiche zämegschnurpft u ihm der Rat mit uf e Wäg gäh, znächstmau doch e chli weniger schnäu d Matte ab z fahre.

weiter lesen…

Frühling, die ersten Sonnenstrahlen. Mittagszeit in der Stadt. Wie die Ameisen strömen die Menschen aus den Häusern. Jede trockene Sitzgelegenheit wird genutzt, alleine, zu zweit …

Und dann werden die Köpfe zusammengesteckt.

“Hast du die gesehen? Boahh …”

“Welche? Die mit den Pfosten?”

“Nein, die mit den Laufmaschen!”

“Die Dicke?”

“Nein, die Hungerlatte, daneben!”

“Die mit dem Bauchfreien?”

“Das ist nicht Bauchfrei, die ist zu fett!”

“Zuviel Makeup …”

“Dafür hat die Andere zuwenig …”

“Und die dort! Guck mal: Zu lange Tussigrill …”

“Tussigrill?”

“Solarium …”

weiter lesen…

Der Tag ist vorüber, dein Werk ist vollbracht. Ich liege im Bett, zufrieden mit dem Vergangenen, gespannt auf das kommende. Ich weiss: Jetzt kann ich nichts tun, muss ich nichts tun. Jetzt ist Zeit für den Körper, herunterzufahren und zu regenerieren.

Kurz: Ich liege im Bett und will schlafen.

Das Kissen ist zu unförmig, zu kalt. Ich drehe mich um, verändere die Kopfunterlage und atme tief durch.

Der Wasserhahn tropft heute wieder besonders laut. Die Nachbarn dürften auch langsam ruhiger werden. Und überhaupt.

Schäfchen zählen. Eins, zwei, drei, vier …

Meine Schäfchen sind weiss … warum eigentlich? Naja, die Schwarzen würde ich in der Nacht nicht sehen, beim hüpfen …

Warum Nacht? Nur weil ich im Bett liege, müssen meine Zählschäfchen ja nicht in der Nacht über den Zaun hüpfen …

Und überhaupt: Warum laufen die nicht einfach an mir vorbei? Warum hüpfen sie über einen Zaun?

Ich will mich jetzt nicht mit der Farbe und dem drum herum beschäftigen, ich will schlafen …

Und weil es nicht gelingt, zähle ich Schafe …

weiter lesen…

Was will ich wohl, wenn ich im Buchladen an der Kasse stehe und ein Buch in der Hand halte? Hallooo?? Vielleicht bezahlen?? Scheinbar ist dies der netten Dame hinter der Theke nicht klar. Oder viel mehr ihrem Chef! Ich glaube nämlich nicht, dass eine Verkäuferin von sich aus auf die Idee kommt, mir die ganze Bestsellerliste runterzubeten, die ganzen Zusatz-, Sonder – und Hyperangebote aufzuschwatzen und mich nach Rabatt und Mitgliedskarten von 25 verschiedenen Organisationen zu fragen …

Und heute? An der Tankstelle?? “Wir haben gerade ein Sonderangebot von M&M’s!”

“Nein, ich will nur Zahlen!” weiter lesen…

Die ersten Sonnenstrahlen, Temperaturen endlich wieder über Null Grad. Und schon sind sie wieder unterwegs: Die Motorradfahrer. Maskiert und eingepackt in neueste Hightech- Materialien … Kevlar, Goretex und wie die Dinge auch immer heissen mögen. Oder klassisch verpackt in Leder.

Und die Fahrzeuge. Karbonverschalungen, edles Chrom, brachiales Eisenwerk oder japanisches Mangadesign … alles gibt’s! Für jeden Geschmack und jedes Budget.

Kein Wunder, dass sich die Motorradfahrer wie in einer eigenen Welt fühlen. Entsprechend fahren sie auch: Schräglage in Steilkurven, ellenbogenkratzend, halsbrecherisch den Stau umfahren, Tempoüberschreitungen als Normalzustand, riskante Überholmanöver. Lärmend, knatternd, heulend …

Ich will auch …!!!

Ja, genau, jetzt kommt wieder die Zeit, wo man Handcreme benutzt. Ich weiss; manche Menschen tun dies ganzjährig. Ich meine: Die Zeit, wo auch Männer gelegentlich eine Handcreme benutzen …

Ich geb’s zu: Ich mag das Geschmier nicht. Dennoch. Trockene Luft und Kälte, dazu die Arbeit mit Kartons und Lebensmitteln, da leiden die Hände.

Jeden Winter das gleiche Spiel: Ich kaufe mir eine Tube oder Dose und versuche es. Handbutter. Zieht schnell ein und fettet nicht. Genau, was ich gesucht habe.

Ich reibe meine Hände mit einer dicken Schicht ein. Riecht gut. Und es soll ja schnell einziehen; also werde ich bald weiterarbeiten können. Klar: Schnell ist relativ! Sehr relativ … Eine Stunde Mittagsschlaf später (warum kleben mir Flusen der Wolldecke an den Fingern?) setze ich mich an den Computer. Eine weitere halbe Stunde später sind die Maus und die Tastatur wieder benutzbar und einigermassen sauber. 6 Stunden später: Meine elektronischen Geräte sind zu automatischen Handcremespendern geworden. Ich hasse es.

Aber meine Hände? Butterzart …

Ich gebe es zu! Ich mag Gewerbeausstellungen. Sie gehören hierzulande zum Herbst wie Maroni und Nebel. Das lokale Gewerbe zeigt, was hergestellt, gehandelt oder angeboten wird. Die Betriebe putzen sich heraus, man sieht die Menschen dahinter und kann erleben, wie auch Kleinstunternehmen kreativ die Kunden anlocken.

Soweit so gut. Sonnenschein. Herbstlicht. Und wie gesagt: Gewerbeausstellung. Ich los, zu Fuss – schliesslich will ich das Auto gewinnen aus der Tombola. Auf dem Ausstellungsgelände duftet es nach Bratwurst und Gebäck. Bereits nach 5 Metern die Losverkäufer. 10 Stück, drei davon eine Nummer; leider keine spektakuläre, vermutlich nicht das Auto. Wir werden sehen.

Die Stände sind gut besucht. Naja, steht ja auch überall eine Weinflasche auf dem Tisch … Schön, Blumendekoration, diverse Geräte und Maschinen. Gibt es hier nur Sanitärinstallateure und Bauunternehmen? Ich verlasse die Halle. Autoausstellung. Viele Wagen, auch der Tombolapreis. Die Autoverkäufer? Nein, ich finde keinen. Egal, ich hätte ja auch kein’s gekauft, schliesslich werde ich ein Auto gewinnen. Aber wenn ich mir vorstelle, welchen Aufwand die Firmen betrieben haben, die Fahrzeuge hinzustellen, anzuschreiben, zu putzen und nach den zwei Tagen wieder zurückzunehmen, so hätte ich doch erwartet, dass jemand zumindest versuchen möchte, etwas zu verkaufen.

Und nun?

weiter lesen…

Ich träume von einem grossen Garten. Mehr ein Park als ein Garten. Es gibt darin verschiedene Bereiche. Einen kleinen Wald, Lebensraum für Eichhörnchen und Vögel. Daran angrenzend eine Wiese. Blumen, Gras, Hasen, Rehe … Näher am Haus ein Bach, plätschernd, in einen kleinen Teich einmündend. Schilfbestand. Hinter dem Haus ein Rosengarten. Ein Kiesweg, Holzbögen überspannt … duftende Blüten. In dem Garten gibt es verschiedene Plätze mit Feuerstellen, Grillplätzen, Bänken, Tischen, Liegestühlen …

weiter lesen…

Es ist doch typisch: Du nimmst es aus der Tüte, und versuchst es aus der Verpackung zu lösen. Aber es klebt fest. Du klaubst minutenlang an den Papierfetzen herum und schliesslich steckst du es in den Mund, im Wissen, dass du es noch einmal ausspucken wirst um die restlichen Verpackungsteile (jetzt leicht angefeuchtet) doch noch zu entfernen. Nun klebt es an den Händen, die Papierfetzen unter der Zunge. weiter lesen…

Das ist doch wieder mal typisch! Überall wird Lotto gespielt, Unsummen sind zu gewinnen. Niemand macht mehr Millionäre – so der Werbeslogan. Und gemäss der Telefonistin der Süddeutschen Klassenlotterie gewinnt jeder!

Warum ich nicht? Ich könnte das Geld sehr gut gebrauchen … weiter lesen…

Flattr